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Datum: 07. Juli 2002 Ort: Tagungssaal des Landessportbundes Hessen, Otto-Fleck-Schneise, Frankfurt Beginn: 10.40 Uhr Ende: 13.15 Uhr TOP 1. Begrüßung Matthias Huwer begrüßt die anwesenden Sportwarte und Vertreter der Vereine. TOP 2. Rückblick 2001/2002 Zuerst wurde der 1. Mannschaft des BSC Groß-Gerau zum Hessenmeistertitel und zum Aufstieg in die 2. Bundesliga gratuliert. Die Mannschaft hatte den Aufstieg ohne Matchverlust erreicht. In der letzten Saison wurde das Eingabesystem über Frontdoor abgeschafft. Die Eingabe der Spielbegegnungen über das Internet läuft sehr gut. Auch sind die Vereine sehr damit zufrieden, dass die neusten Tabellen der einzelnen Ligen immer sofort nach Eingabe aktualisiert sind. Negativ zu bemerken ist jedoch, dass die Verteilung der Informationen von den Vereinsvorständen bzw. von der Email abrufenden Person an die einzelnen Mitglieder noch nicht so gut funktioniert. Die Informationen, die die Vereine per Email erhalten, werden oft verzögert oder gar nicht an die Mitglieder weitergeleitet. Die Kommunikation zwischen den Vereinen und dem Verband über Email läuft allerdings sehr gut. Auch lobten die Sportwarte die Einführung des neuen Spielmodus (drei 9-Ball, drei 8-Ball, zwei 14.1) in der letzten Saison. Die Mannschaften können mit diesem Modus die Begegnungen variabler setzen. Der Sportwart Snooker, Jörg Simon stellte Abschlusstabelle der letzten Hessenliga-Saison vor. Die Mannschaften des PBF Raunheim und Astoria Walldorf fuhren als Erst- und Zweit-Platzierter zur Aufstiegsrunde der 2. Bundesliga nach Münster in Nordrhein-Westfalen. Astoria Walldorf hat den Aufstieg in die 2. Snooker-Bundesliga geschafft. Jörg Simon gratulierte den Vertretern des Vereins. Abschließend verteilte Matthias Huwer die Urkunden für die einzelnen Ligameister der vergangenen Saison. TOP 3. Sportprogramm 2002/2003 In der nächsten Saison werden wieder Neuerungen eingeführt: Alle Spieler sollen ab der kommenden Saison alle Spielberichte aller Klassen einsehen können. Die Heimmannschaft gibt nach wie vor die Spielergebnisse bis spätestens Sonntagvormittag ein. Die Gastmannschaft ist nun aber verpflichtet, die Korrektheit der eingegeben Ergebnisse sonntags zu kontrollieren. Sollte ein Fehler bemerkt werden, muss der Landessportwart per Mail informiert werden. Dennoch sind die gastgebenden Vereine auch weiterhin noch verpflichtet, die Original-Spielberichte per Post NUR NOCH an den Landessportwart zu schicken (anstatt wie früher an die Klassenleiter). Ein weiterer, neuer Punkt ist, dass die Mannschaftspässe nicht mehr verschickt werden, sondern sich jeder Verein den Mannschaftsbogen direkt aus dem Internet runterladen kann. Spielt sich ein Spieler während der Saison in einer höheren Mannschaft fest, so wird dieser Spieler sofort nach dem Festspielen in der Mannschaft einsortiert, in der er zuletzt gespielt hat. Zusätzlich wird dieser Spieler im Mannschaftspass automatisch mit einem Sternchen gekennzeichnet, sodass man gleich auf den ersten Blick im Mannschaftspass erkennen kann, dass dieser Spieler nicht mehr in einer anderen Mannschaft Ersatz spielen darf. Des weiteren werden die Hinweise auf Änderungen des Mannschaftspasses (sei es durch eine An- oder Abmeldung, oder durch ein Festspielen eines Spielers, o.ä.) durch eine automatisch erzeugte Email an die Vereinsadresse mitgeteilt. In der kommenden Saison werden zum ersten Mal Liga-Einzelmeisterschaften stattfinden, d.h. jede Liga spielt übergreifend ihren Einzelmeister aus. Dafür wird an einem Wochenende im nächsten Jahr ein Turnier pro Liga stattfinden, an dem die Einzelspieler der jeweiligen Ligen kostenlos und freiwillig teilnehmen können. Der Titel, den die Spieler erhalten werden, die das jeweilige Turnier gewinnen, berechtigt aber nicht zur Teilnahme an der Hessenmeisterschaft oder ähnlichem. Wenn das Interesse besteht, können sich die Teilnehmer aber auch für eines der höheren Turniere melden, d.h. beispielsweise kann sich ein Kreisligaspieler auch zum Bezirksliga-Einzelturnier melden. Desweiteren wird es zur neuen Saison auch eine Neuregelung bei den Spielereinsätzen geben. Diese Regelung lautet wie folgt und wird auch so in der STO aufgeführt werden: Auszug aus der (neuen) STO: §5 Absatz 5.3.5
„Die im Spielbericht eingetragenen Sportler (auch Ersatzspieler) dürfen innerhalb eines Verbands-Spieltages nur in einer Mannschaft in der Verbandsrunde eingesetzt werden. Dabei spielt der Zeitpunkt des Spieles keine Rolle. Welche Spiele zu einem Spieltag gehören, ist durch die Spielnummer definiert (dritte und vierte Stelle der Spielnummer: z.B. Nr. 11053 = Oberliga, 05. Spieltag; Nr.: 32051 = Landesliga, 05. Spieltag).“ Die Spielnummern sind wie folgt aufgebaut: Beispiel: 32094 Die erste Ziffer steht für die Liga: 1 = Oberliga 2 = Verbandsliga 3 = Landesliga 4 = Bezirksliga 5 = Kreisliga Die zweite Ziffer bezeichnet die Liganummer: Im Beispiel steht hier die 2, dass heißt: Landesliga 2. 41052 hieße Bezirksliga 1. Die dritte und vierte Ziffer nennen uns die Verbandsspieltagsnummer, die gehen von 01 = 1. Verbandspieltag bis 22 = 22. Verbandsspieltag (über alle Ligen). Im Beispiel: 09 steht für den 9. Spieltag. Die letzte Ziffer steht für die Spielnummer am jeweiligen Spieltag. Die im Beispiel stehende 4 bedeutet 4. Spiel. Also steht die Beispielsnummer 32094 für das Spiel 4 am 09. Verbands-Spieltag in der Landesliga 2. Die Spieler, die in diesem Spiel eingesetzt werden, dürfen an diesem Verbandsspieltag nicht in einer anderen Mannschaft eingesetzt werden. Auf die Nummer bezogen bedeutet dies, sie dürfen in keinem Spiel eingesetzt werden, dass als dritte und vierte Stelle eine 09 hat (xy09z). Als nächste Neuerungen wies Matthias Huwer auf weitere Änderungen in der STO hin. So müssen nun Mannschaften, die nur zu dritt antreten, dies vor Ausfüllen des Spielberichtes dem Gegner mitteilen. Treten beide Mannschaften nur zu dritt an, ist in der Hinrunde das erste 8-Ball und in der Rückrunde das erste 9-Ball zu streichen. Während diesem Tagesordnungspunkt wurde der Vorschlag gemacht, die Hessen-Grand Prix parallel zu den Termin der DBU-Grand Prix spielen zu lassen. Dieser Punkt stieß bei den Anwesenden jedoch nicht auf viel Gegenliebe. Daher werden die Grand Prix weiterhin an separaten Terminen in Hessen gespielt. Abschließend erläuterte der Sportwart Snooker, Jörg Simon die Planung für die kommende Snooker-Saison. Ab März 2003 wird jeweils wieder Sonntags die Snooker-Hessenliga durchgeführt. Die Kombispieltage finden parallel an verschiedenen Spielorten statt. Der Mannschaftsmeldeschluss ist der 29.09.02, wobei mindestens drei Spieler pro Mannschaft gemeldet werden müssen. Auch wird im nächsten Jahr wieder eine Hessenmeisterschaft stattfinden. Der Meldeschluss dafür wird etwa eine Woche vor dem festgelegten Termin sein. Die Deutsche Meisterschaft Snooker findet dieses Jahr wieder in Hessen statt. Vom 31.10.02 bis zum 03.11.02 treffen sich deutsche Spieler in Bad Wildungen. TOP 5. Ligaeinteilung Matthias Huwer präsentierte die vorläufige geplante Einteilung aller Ligen außer den Kreisligen. Da es wie jedes Jahr nur eine Oberliga gibt, wurde diese nicht vorgestellt, da die dort spielenden Mannschaften im Vorfeld schon informiert sind. Die Einteilung der Kreisliga zu diesem Termin schon vorzustellen, war leider nicht möglich, da die Rückmeldungen der Vereine für die Kreisliga erst bis 31.07.02 vorliegen müssen. Daher wird es, wie in jeder Saison, auch wieder zu sehr großen Änderungen in der Kreisligaeinteilung im Vergleich zur letztjährigen Saison kommen. Dies hängt davon ab, wie viele Mannschaften von den Vereinen in die Kreisliga gemeldet werden. Daher kann sich auch die dargestellte Planung noch leicht verändern. Probleme mit der Einteilung gab es eigentlich nur in der Verbandsliga. Karben wurde in der VL 1 eingeteilt, da es von Karben nach Kassel weniger Km und weniger Fahrtzeit bedarf als von Limburg aus. Spielen jedoch beide Mannschaften in der nächsten Saison wieder beide in der VL, so wird Karben dann in der VL2 und Limburg in der VL1 eingestuft werden, sofern dies möglich sein wird. Jedoch traten auch in der Einteilung der Landesligen einige Schwierigkeiten auf. PBC Fulda ist in der Landesliga der einzige Verein in Ost-Hessen. Daher müssen die Spieler dieses Vereins bei jedem Punktspiel sehr weit in den Westen bzw. in den Norden fahren. Matthias Huwer wird sich daher über die Einteilung in den Landesligen noch einmal Gedanken machen. TOP 6. Anträge
1. Antrag Heppenheim: Angleichung der Spieltagein Hessen an die Spieltage der DBU Zweck: Meldung der Bundesligaspieler in untere Mannschaften; durch den sehr späten Spielplan in der letzten Saison der BL konnten Bundesligaspieler die ersten 8 Spieltage in unteren Ligen eingesetzt werden, und verfälschten so die Ergebnisse. Lösung: Die neue Ersatzspielerregelung, die wir zur kommenden Saison einführen werden. Außerdem sind unsere Termine in dieser Saison ziemlich genau an die Termine der Bundesliga angepasst. 2. Antrag Heppenheim: Zuordnung der Spieler nach Leistungsprofil des Vorjahres Zweck: Gute Spieler (OL) sollten nicht in untere Ligen gemeldet werden dürfen, damit Mannschaften am Anfang der Saison gestärkt werden und die Spieler evtl. pro Spieltag (durch Spielverlegung) doppelt spielen können. Lösung: Die neue Ersatzspielerregelung (s.o.) 3. Antrag Heppenheim: Verlegung des Spielbetriebes auf 15:00 Uhr Zweck: Rückkehr vom Auswärtsspiel nicht erst spät in der Nacht Der Antrag wurde jedoch durch die anwesenden Teilnehmer abgelehnt, mit der Begründung, dass doch sehr viele Spieler Samstags noch bis 14:00 Uhr arbeiten müssen. Diese Spieler wären bei einer zeitlichen Vorverlegung der Ligaspiele nicht in der Lage, am Spielbetrieb teilnehmen zu können.
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