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Am vergangenen Wochenende standen für unsere 3 Bundesligisten die Spieltage 3 und 4 auf dem Programm. Hierbei hatten der PBC Fulda und Astoria Walldorf jeweils Heimrecht und der BSC Groß-Gerau mußte in der Ferne ran.
Für Fulda hießen die Gegner BSV Dachau und BSV Pfullingen. Beides ebenfalls Favoriten auf die Meisterschaft.
In der Vorrunde liefen die Partien nicht gerade für die Domstädter und lediglich Christian Reimering konnte sich gegen Evangelos Vettas im 8-Ball verdient mit 9-8 durchsetzen. Mit 1:3 und sichtlich angefressen ging es in die Halbzeit. Wie verwandelt kamen die Spieler zurück an die Tische. Allen voran Martin Poguntke im 14-1e gegen Harald Stolka. Mit einer 137-Aufnahme beendete er das Spiel bevor es richtig begonnen hatte und dies beflügelte seine Mitspieler. Holger Gries im 8-Ball gegen Marcel Kirsten (9-4) und Christian Weigoni im 9-Ball gegen Roman Hybler (11-10). Doch zum Sieg reichte es nicht, da Reimering gegen einen furious aufspielenden Evangelos Vettas mit 6-11 unterlag. Aber das Minimalziel Unentschieden wurde erreicht.
Am Sonntag hatte man Pfullingen zu Gast und mußte Siegen um weiterhin in Reichweite Dachaus zu bleiben. In der Vorrunde sicherten Weigoni und Reimering die Punkte für die Domstädter. Und auch in der 2. Halbzeit gewannen beide ihre Spiele souverän und schnell und somit fehlte noch eine Partie zum Sieg. Poguntke rannte bis zum 9-9 immer einem Rückstand hinterher und machte dann aber das 10-9 gegen Roschkowski. Dieser holte sich den Punkt zum 10-10 und hatte das Break. Doch dann fiel die Weiße und Poguntke ließ sich diese Chance nicht entgehen und holten den so wichtigen Punkt für die Domstädter und die 2 Punkte.
In der Bundesliga Nord empfing Astoria Walldorf den PBC Schwerte und wollte endlich auch punkten. Doch gegen diese Gegner hatte man an diesem Tag keine Chance und so konnten lediglich Sinan Kodas in einem sehenswerten 14-1e einen Punkt zum Endstand von 1:7 für die Walldorfer beisteuern und man mußte die Gäste mit den verdienten 2 Punkten nach Hause fahren lassen.
Am Sonntag kamen ein weiterer schwerer Brocken: PBC Lütgendortmund. An diesem Tage hieß die Devise der Walldorfer "Kampf bis zum Ende". Und so holte Patrick Kämpfner nach einem 3:6- Rückstand noch auf und entschied die 8-Ball Partie mit 7-6 für sich. Auch Kodas lag bereits 1-5 im 9-Ball hinten und wußte diesen Spielstand noch zu einem 9-7 Sieg umzudrehen. Nicolas Ottermann gewann seine 9-Ball Partie zum Ende hin klar mit 9-6 und lediglich Christophe Creter konnte sein 14-1e nicht durchbringen.Die 2. Halbzeit gestaltete sich schon schwieriger. Ottermann unterlag schnell D. Karasch im 8-Ball mit 3-7. Wiederum Kämpfner zeigte den Weg vor und gewann gegen Sven Pauritsch mit 9-6 im 9-Ball. Ein Punkt zum Sieg fehlte noch. Diesen holte sich Kodas mit einem sehenswerten Endspurt im 14-1e! Beim Stande von 103-120 verschießt Thomas Seifert einen schwierigen Einstiegsball, nur um seinerseits einen schweren Ball liegen zu lassen. Doch Kodas riskiert alles und gewinnt alles. Mit 125:120 setzt er sich durch und somit konnten die Walldorfer ihren 1. Bundesligasieg feiern. Mit diesem Sieg ist man endlich auch punktemäßig in der Bundesliga angekommen.
Der BSC Groß-Gerau war am Samstag zu Gast beim BSC FR-Kaiserstuhl und hatte keinerlei Schwierigkeiten den Gastgebern die Punkte zu entführen. Für Groß-Gerau punkteten Sascha Trautmann (14-1e & 9-Ball), Dirk Ullrich (8-Ball), Frank Förster (9-Ball & 14-1e) sowie Alexander Ruppert (8-Ball). Mit diesem Sieg hat man einen guten Schritt weg vom Tabellenende unternommen.
Am Sonntag war man beim Geheimfavoriten auf den Titel, den BC Sindelfingen, zu Gast. Die Gastgeber zeigten auch klar und deutlich mit einem 7:1 den Groß-Gerauern, das nur über sie der Titel entschieden wird. Doch so klar das Ergebnis auf den ersten Blick auch aussieht, fast alle Partien wurden nur mit einem Spiel unterschied abgegeben, bzw. von Dirk Ullrich im 9-Ball gegen Jakob Belka mit 9:8 gewonnen. Wenn den Groß-Gerauern im Finish am nächsten Doppelspieltag Fortuna etwas holder gestimmt ist, werden diese Spiele sicher auch einmal an sie gehen.
Fazit: Endlich sind alle 3 Bundesligisten auch punktemäßig in den jeweiligen Ligen angekommen und man kann mit recht behaupten, dass alle drei noch für einigen Wirbel sorgen werden! |