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Hessischer-Pool-Billard-Verband von 1975 e.V.
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Sportwartetagung 2005 Drucken E-Mail
Datum:                      26. Juni 2005
Ort:                             LSBH, Otto Fleck Schneise 4, Sitzungssaal
Teilnehmer:             44 Vereine, lt. Teilnehmerliste
                                   Peter Link (Vizepräsident Sportbetrieb), Bernd Jungmann

                                   (Landessportwart Pool), Michael Heeger (Landessportwart Snooker),

                                   Jörg Spielmann (Landesturnierwart), Andreas Hoppe (Schriftführer),

                                   Helmut Kämpfner (Präsident), Tanja Kirschmann (Damenwartin),

                                   Marcus Holland (Pressewart)
Beginn:                     10.30 Uhr
Ende                          14.00 Uhr
 
Top 1 Begrüßung
Bernd Jungmann begrüßt die anwesenden Sportwarte und Vertreter der Vereine.
 
Top 2 Rückblick Saison 2004/05
Top 2.1 Pool
Bernd Jungmann berichtet über die Erfolge der vergangenen Saison. So wurde Fulda Deutscher Vizemeister. Astoria Walldorf ist in die 2 Bundesliga aufgestiegen. Fulda 1 und 2 belegten den 2. und 3. Platz im European Team Cup.
 
Top 2.2 Snooker
Bernd Jungmann gibt das Wort an Michael Heeger ab.
Michael Heeger begrüßt ebenfalls die anwesenden Vertreter der Vereine und präsentiert die Hessenmeister im Snooker wie folgt:
Herren: Olaf Thode (Breakers Rüsselsheim)
Damen: Christiane Mommert (Astoria Walldorf)
Senioren: Oscar Gold (Astoria Walldorf)
Jugend: Tristan Loos (Breakers Rüsselsheim)
Pokal Mannschaft: Breakers Rüsselsheim
 
In der Hessenliga Snooker wurde Astoria Walldorf 1 Erstplatzierter.
In der 1.Bundelsiga konnte sich der 1. SC Breakers Rüsselsheim I den 4.Platz sichern und die SC Breakers Rüsselsheim II in der 2. Bundesliga den 5.Platz. Des Weiteren hat Astoria Walldorf den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft.
Der Landessportwart Snooker fragt bei den Vertretern der Snookervereine an, welcher Modus künftig in der Hessenliga von Ihnen begrüßt werden würde.
1.) Variante 1
    * 6 Spiele Best-Of-3
    * Heimspiele ab zwei Tischen möglich
2.) Variante 2
    * 6 Spiele je 2 Frames
    * Heimspiele mit nur einem Tischen möglich
Die anschließende Abstimmung ergibt, dass 4 von 5 Vereinen für die Alternative 1 sind.
In diesem Zusammenhang stellt Michael Heeger auch das Sportprogramm Snooker für die kommende Saison wie folgt dar:
Die Hessenmeisterschaft der Jugend wird am 07.01.2006, die der Damen, Herren, Senioren und der Mannschaft im Mai / Juni 2006 stattfinden. Der Anmeldeschluss ist der Freitag eine Woche vor der Veranstaltung.
Die Bundesligasaison beginnt im September dieses Jahres.
Die deutsche Meisterschaft wird dieses Jahr zusammen mit den anderen Disziplinen in Bad Wildungen vom 5. bis 13. November 2005 auf vier Tischen ausgetragen.
Der in Hessen stattfindende Grand Prix ist nächstes Jahr in Raunheim geplant. Die besten 8 aller 5 GPs qualifizieren sich für die DM.
Fürth wird dieses Jahr statt eines GP vom 1. bis 3. Oktober 2005 an 12 Tischen das German Open ausrichten. Erwartet werden außer einem großen Teilnehmerfeld von 144 Spielern, drei Weltklassespieler die auch bereits zugesagt haben (Jimmy White, Matthew Stevens und Ian Mc Culloch). 3 bis 4 weitere Spitzenspieler sollen noch verpflichtet werden. Das gesamte Spektakel wird von Rolf Kalb moderiert.
 
Top 3 Sportprogramm 2005/06
Bernd Jungmann übernimmt wieder, jetzt gemeinsam mit Jörg Spielmann, die Moderation und stellt das Sportprogramm wie folgt vor:
Top 3.1 Pool
Anfangs wird vom Landessportwart Pool die Aufstiegsregelung der Ligen dargestellt. An dieser Stelle wird kurz diskutiert, inwieweit es möglich erscheint aufgrund diverser Aufstiege und dem damit verbunden Nachrücken auch ein Auffüllen der Landesliga Nord durch die Bezirksligen zu vollziehen. Dies erscheint aber nicht umsetzbar, da nicht klar ist, welcher Bezirksligamannschaft dem Vorrang gegeben werden soll. Für ein Ausspielen unter den Erstplazierten ist keine Zeit mehr vorhanden, da die Saison und damit auch die Trainingszeiten bereits unterbrochen wurden
 
Top 3.1.1 Damen-Sportprogramm
Im Damensportprogramm sind keine Änderungen zum Vorjahr zu verzeichnen. Die Anzahl der Damen lässt immer noch zu wünschen übrig, aber die Damenwartin Tanja Kirschmann hat bereits deswegen in den letzten Wochen intensiv versucht den Kontakt zu den Damen zu verbessern.
Das Gleiche gilt für die Ladies.
 
Top 3.1.2 Herren
Die Hessencups und Qualifikationsturniere werden wie letztes Jahr durchgeführt. Es wird also 5 Hessencups geben, zwei 8-Ball und drei 9-Ball- Turniere, bei denen sich immer die ersten 8 Spieler zur Teilnahme an der Hessenmeisterschaft genauso qualifizieren, wie bei den Quali-Turnieren. Die Termine stehen schon fest. Entsprechende Bewerbungen liegen auch schon vor, aber Austragungsorte sind noch nicht beschlossen, werden aber demnächst bekannt gegeben.
In diesem Zusammenhang weist der Vizepräsident Peter Link darauf hin, dass der Terminplan des HPBV noch ein wenig geändert werden muss, da verschiedene DBU- Termine (z.B. Bundesliga) durch andere internationale Termine verändert werden mussten. Somit kann es noch ein Weilchen dauern bis die Termine und Austragungsorte der Hessencups und Quali-Turniere bekannt gegeben werden.
Auch bei den Senioren hat sich nichts geändert. Es werden weiterhin die LK-A- und LK-B-Turniere ausgetragen. Die Plätze 1 bis 4 werden im Play-Off-Verfahren erspielt, wobei die Verlierer den Siegern zugelost werden.
Dieser Modus sollte eigentlich bei allen anderen Turnieren ebenso üblich sein, so der Landesturnierwart Jörg Spielmann.
Bei den Mannschaften haben sich auch keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben.
Bernd Jungmann bittet nur darum, dass Spielverlegungen grundsätzlich auch dem Landessportwart schnellstmöglich gemeldet werden. Am Besten wird er bereits bei der Anfrage involviert.
Des Weiteren wollte der Landessportwart von den Anwesenden ein Meinungsbild abgefragt erhalten, inwieweit der so genannte „geschützte Bereich“ für die letzten 3 Spieltage bestehen bleiben soll (Anmerkung: die letzten 3 Tage dürfen nicht verlegt werden) oder ob es auch denkbar ist, dass nur der letzte Tag nicht verschoben werden darf. Die Diskussion wird dahingehend beendet, dass es bei der bestehenden Regelung verbleibt.
Die Spielmodi in den einzelnen Bereichen haben sich nicht relevant verändert. Jörg Spielmann der Landesturnierwart hält hierzu fest:
Bei der Mannschaft der Senioren, müssen mindestens zwei Senioren (laut STO) gemeldet sein. Zwei Spieler müssen vor dem 01.01.1964 und ein Spieler vor dem 01.01.1969 geboren sein.
Bei dem Spielmodus Einzel der Damen bleiben die Ausspielziele durchweg bis zum Finale gleich. Beim LK A Wettbewerb im 14/1 wird die Anzahl der Kugeln auf 50 verringert, eine Aufnahmenbegrenzung wird nicht festgelegt.
Im 14/1 der Ladies wird eine Aufnahmenbegrenzung auf 30, bei 50 statt bisher 75 Kugeln, festgelegt.
Der Spielmodus bei den Herren ändert sich nicht.
Die Senioren erhalten bei den 14/1-Wettbewerben einen gestaffelten Spielmodus bezüglich der Ausspielziele.
Das Gleiche gilt für die Mixed-Meisterschaften.
In den Liga-Einzelmeisterschaften wird nur in der Verbands-/Oberliga ein Stargeld i.H.v. 15,-€ gefordert und auch wieder zu 100% ausgespielt. Dies war der Wunsch verschiedener Spieler.
 
Top 3.2 Snooker
Das Sportprogramm Snooker wurde von Michael Heeger bereits im Anschluss an den Rückblick erläutert, siehe TOP 2.2
 
Top 4 Ligaeinteilung
Bernd Jungmann präsentiert die vorläufige Einteilung der Ober-, Verbands-, Landes- und Bezirksligen. Die Einteilung der Kreisligen ist zu diesem Termin noch nicht möglich, da die Meldungen zu dieser Liga erst nach dem 31.07.04 vorliegen werden.
Wie in den Vorjahren gibt es immer wieder kleinere Diskussionen bei der Einteilung der Ligen in Nord- und Südgruppe. Hierzu liegt auch ein Antrag vor, weswegen es hier nicht zu intensiv diskutiert werden soll. Ferner weist der Landessportwart Pool darauf hin, dass es noch zu Veränderungen kommen kann, da ja z.B. Astoria Walldorf noch in der Oberliga steht, diese aber bekanntermaßen aufgestiegen sind.
Zu der Bezirksliga 1 (Nordliga) hält die Vertreterin von Usingen fest, dass der PC Usingen erst in dieser Saison in der Nordliga gespielt und somit aufgrund des Rotationsprinzips die kommende Saison nicht dran wäre. Bernd Jungmann wird dies berücksichtigen und ggf. den PBC Lich stattdessen dort unterbringen.
Der Landessportwart Pool stellt noch mal fest, dass die Einteilung in die jeweiligen Ligen zum einen von der Anzahl der vom Verein gemeldeten Mannschaften in einer Liga (prinzipielle Aufteilung der Mannschaften in unterschiedlichen Ligen) und zum andern natürlich auch von der topographischen Lage des Vereines abhängt.
 
-- Pause --
 
Top 5 Anträge
Alle Anträge zur Sportwartetagung wurden den Vereinen per Mail zugestellt. Der Landessportwart bittet dennoch die Anträge im Einzelnen noch mal vorzustellen.
Als Erstes soll der Antrag Nr. 3 vom PBC Dreicheich-Sprendlingen vorge tragen werden, da dieser identisch ist mit dem Antrag von Idstein.
 
Top 5.1 Antrag Nr. 3 des PBC Dreieich-Sprendlingen
Wortlaut: „Alle Vereine die auf der Höhe von Frankfurt, Dreieich, Idstein liegen, müssen im Rotationsprinzip in der Nordliga spielen. Eine Gleichbehandlung aller Vereine muss gewahrt werden“
Der Vertreter des PBC erläutert dazu, dass die Benzinkosten für die Fahrten in den Norden von Hessen einige Tausend ausmachen, da es auch dazu kommen kann, dass man nicht immer mit einem Auto fahren kann. Daher muss gewährt sein, dass diese finanzielle Belastung nicht nur auf einen Verein bzw. auf einige wenige Vereine ausgelegt wird, sondern insgesamt die Vereine im Großraum Frankfurt rotieren. Der Großraum Frankfurt wird von Bernd Jungmann bis maximal zu den Vereinen in Darmstadt ausgelegt, weiter südlich ist dies in keinster Weise zu verantworten. Nach einer sehr intensiven Diskussion wird der Antrag zu Abstimmung gestellt mit folgendem Ergebnis:
Für den Antrag 20
Gegen den Antrag 6
Enthaltungen 12
Ergebnis: Künftig wird das Rotationsprinzip auf den Großraum Frankfurt ausgelegt werden. D.h., dass Vereine südlich von Frankfurt bis in den Norden und die „Nordvereine“ umgekehrt auch bis unterhalb von Frankfurt fahren müssen. Der Landessportwart wird bei der Auswahl auch die gute Anbindung an eine Autobahn berücksichtigen.
Der zwischenzeitlich von Peter Link vorgebrachte Vorschlag, Hessen in einen
Ost-West-Bereich aufzuteilen, wurde mehrheitlich abgelehnt, nachdem Andreas Hoppe auch noch mal auf einem Flip Chart sehr schön die Landkarte Hessens mit den wichtigsten Autobahnverbindungen angezeichnet hatte, die eindeutig von Norden nach Süden (A5, A7) verlaufen bzw. nur im Süden von Ost nach West gehen (A3).
 
Top 5.2. Antrag Nr. 1 des PBC Dreieich-Sprendlingen
Wortlaut: Die Strafgelder des Verbandes müssen erheblich verringert werden.
Hierzu erklärte der Vertreter des PBC, dass das Bußgeld für „Nichtantreten einer Mannschaft“ i.H.v. 200€ gegenüber anderen Verbänden sehr hoch ist und auch unverantwortlich hoch für Mannschaften mit Jugendlichen liegt.
Die anschließende sehr heftige Diskussion brachte folgende Gegenargumente:
Strafgelder, die eigentlich Bußgelder sind, müssen so hoch sein, damit eine Mannschaft nicht nur zur Vermeidung der vorher dargelegten hohen Tankrechnung (siehe vor) einfach Daheim bleibt.
Andere Sportarten haben teilweise sehr viel höhere Bußgelder
Bußgelder kann man vermeiden, wenn man frühzeitig versucht die Mannschaft durch Hochmeldungen zu verstärken.
Dieses Bußgeld ist so hoch, da es eine Mannschaft trifft, also 4 Spieler, somit nur 50,-€ pro Person, die anderen Bußgelder liegen genau in dieser Größenordnung (z.B. Nichtantreten eines Spielers bei einem Einzelturnier = 50€)
Die nachfolgende Abstimmung erbrachte eine Mehrheit gegen den Antrag.
Ergebnis: Die Bußgelder bleiben so bestehen.
 
Top 5.3. Antrag Nr. 2 des PBC Dreieich-Sprendlingen
Wortlaut: Die Ligaspieltage sollten auf Sonntag, z.B. 16 Uhr gelegt werden.
Wieder erklärt der Dreieichener Vertreter, dass dieser Antrag daraus entstanden ist, dass es immer noch genügend Spieler gibt, die im Einzelhandel beschäftigt sind und somit immer Probleme haben am Samstag rechtzeitig an einem Ligaspieltag teilzunehmen.
Die Mehrheit der Teilnehmer argumentiert dagegen, dass es weiterhin auch Schichtarbeiter geben wird, die auch am Sonntag arbeiten müssen, dass der Sonntag den Familien vorbehalten ist und es bestimmt auch einige Spieler im Einzelhandel geben wird, die keine Lust haben, die gesamte Woche von Montag bis Samstag gearbeitet zu haben und dann am Sonntag noch zu spielen.
Der Antrag wird nach kurzer aber sehr heftiger Diskussion zur Abstimmung gestellt und wird mit einer deutlichen Mehrheit abgelehnt.
Ergebnis: Der reguläre Spieltag im hessischen Pollbillardverband wird weiterhin der Samstag bleiben.
 
Top 5.4. Antrag Nr. 2 des PBC Idstein
Wortlaut: Die Frist der Spielverlegungen sollte auf 4 Wochen vor oder nach dem ausgeschriebenen Termin verlängert werden. Des Weiteren soll die um Spielverlegung gebetene Mannschaft innerhalb von 10 Tagen unter Berücksichtigung der 4-Wochen- Regelung drei realistische Ausweichtermine benennen. Sollte keiner der genanten Termine realisierbar sein, findet das Spiel an dem im Verbandsterminplan ausgeschriebenen Termin statt.
Die beiden Vertreter des PBC Idstein machen bei ihren Erklärungen deutlich, dass es Ihnen bei Ihrem Antrag darum geht, dass in der Vergangenheit ständig die angefragten Vereine einfach abgesagt hatten, weil sie sich daraus einen Vorteil erhofften. Als Beispiel wurde angeführt, der Zweitplazierte spielt gegen den Ersten. Der Erste will das Spiel verschieben und fragt an, der Zweitplazierte blockt.
In der darauf folgenden Diskussion wird deutlich, dass die Situation verstanden aber die vorgeschlagene Lösung so nicht funktionieren kann, da dann der angefragte Verein in die Pflicht genommen wird, obwohl er gar kein Problem mit dem Spieltag hatte. Eine Verpflichtung drei Ausweichtermine zu benennen kann somit nicht die Forderung sein. Bevor es zur Abstimmung kommt, stellt der Schriftführer Andreas Hoppe fest, dass in dem o.g. Antrag zwei Anträge versteckt sind, die unabhängig voneinander entschieden werden sollten.
1.) Angefragte Mannschaft muss drei Ausweichtermine benennen und
2.) Spielverlegungen sollten auf 4 Wochen vor oder danach verlegbar sein
Die Abstimmung zum Antrag 1.) erbrachte keine Mehrheit.
Der Antrag 2.) wurde von Idstein zurückgezogen.
Ergebnis: Es bleibt alles beim Alten, wobei von Bernd Jungmann festgestellt wird, dass eine Vorverlegung eines Matches nicht befristet ist, sondern nur die Verschiebung nach dem geplanten Termin (14 Tage).
 
Top 5.4. Antrag Nr. 1 des PC Mörfelden
Wortlaut: Beschränkung der Oberliga auf eine Mannschaft pro Verein.
Der Vertreter des PC führt hierzu, wie es im Antrag bereits schriftlich begründet wurde, noch mal mündlich dazu aus, dass die Oberliga die höchste Spielklasse in Hessen ist und es keinen Sinn macht bzw. für Außenstehende auch nicht verständlich ist, warum dort verschiedene Mannschaften eines Vereines vertreten sind. Letztendlich sieht Bernd Jungmann, der auch bei PC Mörfelden spielt und den Antrag mit unterstützt, dass künftig nur noch drei große Vereine dort mit mehreren Mannschaften vertreten sind. Eine Darstellung der besten Vereine aus Hessen ist dann nicht mehr gegeben.
Die nachfolgende Diskussion wird sehr kontrovers geführt. Die Dauer und die Leidenschaft mit der dieses Thema behandelt wird macht die Wichtigkeit dieses Themas deutlich.
Auf der einen Seite sieht ein Teil des Auditoriums die vorgetragenen Argumente als sehr treffend und nachvollziehbar an. Der andere Teil sieht aber auch die Schwierigkeiten die damit verbunden sind, wenn ein Aufstieg der VL-Mannschaften nicht in die OL möglich und somit ein Stau in der VL entsteht. Gute VL-Spieler würden nicht für ihre Leistungen belohnt.
Eine Spielerabwanderung könnte dadurch entstehen, die dann aber wieder die Vereine treffen würde, die z.B. gute Jugendaufbauarbeit leisten wie der PBC Fulda, so auch die Anmerkung von Peter Link. Das Für und Wider hat immense Bedeutung für den Poolsport an sich. Die anschließende Abstimmung ergibt folgendes Ergebnis:
Für den Antrag 14
Gegen den Antrag 14
Enthaltungen 6
Ergebnis: Das Präsidium wird sich diesem Thema noch mal eingehend widmen.
 
Top 5.5. Antrag Nr. 2 des PC Mörfelden
Wortlaut: Ausspielen der vereinsinteren Ligaduelle an den ersten beiden Spieltagen.
Der Vertreter von Mörfelden führt dazu aus, dass es bei vereinsinterenen Duellen zu Mauscheleien führen kann, wenn absehbar ist, dass eine Mannschaft aufsteigen kann oder bei einer anderen ein Abstieg ggf. möglich wäre. Dies kann man verhindern, wenn man die beiden Spieltag ganz am Anfang der Saison hintereinander spielen lässt, weil hier noch nichts absehbar ist.
Die Diskussion der Teilnehmer führt dazu, dass Möglichkeiten des Mauschelns immer bestehen können. Ferner erscheint es recht schwierig 2 Spieltage hintereinander die beiden Vereinsmannschaften ihre Matches austragen zu lassen, weil ja dann die anderen Mannschaften auch bereist ihre so genannten Hin- und Rückrundenspiel austragen müssten.
Der Vizepräsident Peter Link weist hierbei darauf hin, dass es auch in der Woche eine Möglichkeit bestünde die vereinsinteren Duelle zu spielen. Hierzu müsste dann noch der Spielplan verändert werden. Die anschließende Abstimmung ergab keine Mehrheit für den Antrag.
Ergebnis: Vorerst bleibt es bei der bestehenden Regelung. Das Präsidium wird aber vermehrt auf die vereinsinteren Matches acht geben.
 
Top 6 Verschiedenes – Mitteilungen
Zum Abschluss werden noch Kurzinfos wie folgt von Teilnehmer vorgestellt:
a.) Versicherungen
Beim LSBH kann man den Vorstand für einen geringen Beitrag Kranken- und Unfallversichern.
b.) Turnierleitung
Eine Turnierleitung muss bei Turnieren immer vom Verein gestellt werden.
c.) OL-Spielberichtsbogen
Der ausgegebene Oberliga-Spielberichtsbogen ist fehlerhaft. In der 1.+2. Runde muss immer ein 8-Ball und zwei 9-Ball-Sätze ausgetragen werden. Im Bogen stehen in der 1. Runde zwei 8-Ball-Partien. Den entsprechenden Vereinen werden neue Vordrucke zugeschickt.
d.) Dopingrichtlinie
Peter Link verweist noch mal auf die verschickte Doping-Richtlinie, die seiner Meinung nach mehr die Bundesligaspieler treffen wird, aber auch von den anderen Ligaspielern beachtet werden muss.
 
Bernd Jungmann bedankt sich für die rege Teilnahme an der Sitzung und wünscht allen eine gute Heimreise.
 

 
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