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Bundesligisten mit durchwachsenem Start |
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Einen eher durchwachsenen Start legten die hessischen Bundesligisten zum Saisonauftakt am vergangenen Wochenende hin.Während der 1. PBC Fulda in der 1. Bundesliga zumindest gegen den BSV Pfullingen doppelt punkten konnte, blieben die Zweitliga-Teams aus Walldorf und Wiesbaden gänzlich ohne Erfolgserlebnis.
Wie erwartet leichtes Spiel hatte das Team aus Fulda bei ihrem Gastspiel in Pfullingen. Die Baden-Württemberger, nach extremen Personaladerlass Abstiegskandidat Nummer Eins, waren zu keiner Zeit ein echter Prüfstein. Lediglich Nico Wehner musste sich im Spitzeneinzel dem einzig verbliebenen Top-Spieler Andreas Rosckkowsky geschlagen geben. Die anderen Einzel sowie die zwei Doppel und auch das Vierer-14/1 waren eine sichere Beute der Ost-Hessen. Gestärkt durch dieses 6:1 ging die Reise nun zum Topfavoriten BC Sindelfingen. Und das Team um Weltmeister Oliver Ortmann erwies sich als zu hohe Hürde für das junge Fuldaer Quartett. Das Doppel Fabian Breuer/Daniel Tietze konnte das Geschehen vor den 9-Ball-Einzeln noch offen gestalten, doch dann kam nur noch ein Spielgewinn durch Christian Weigoni hinzu. Somit musste man etwas enttäuscht mit einem 2:5 im Gepäck die Reise gen Heimat vornehmen.Heimrecht hatten hingegen die Teams von Astoria Walldorf und dem BC Wiesbaden. Beide bestreiten ihre Heimspiele auch dieses Jahr im Vereinsheim der Walldorfer, so dass für die gekommenen Zuschauer viel Action zu sehen war.Die Astoria musste sich am ersten Tag dem starken Aufsteiger aus Aalen stellen, während Wiesbaden das Team aus Feuerbach zu Gast hatte. Für die ohne ihren Top-Spieler Bahram Lotfy (befindet sich schon in Manila zur WM-Vorbereitung) angetretenen Astorianer begann die Partie verheißungsvoll. Christophe Creter und Youngster Dennis Rathmann sorgten mit ihren Spielgewinnen für ein 2:2 zur Halbzeit. Denis Neumann sorgte nach Niederlagen für Creter und Patrick Kämpfner für den 3:4-Anschluss. Im 14/1 zwischen Rathmann und Helmut Heck stand es 72:120 gegen den 16-jährigen Walldofer. Mit einer 48er Serie schloss er zu dem Aalener auf, musste sich dann aber in einem Save-Duell geschlagen geben. Somit stand die Astoria trotz großem Kampf am Ende mit leeren Händen da.Weitestgehend chancelos waren parallel die Wiesbadener Jungs. Lediglich Celal Dogan wusste im ersten Durchgang zu gefallen und punktete. Für mehr reichte es jedoch nicht, so dass man mit einem ernüchternden 1:7 in die nächste Partie gegen Aalen ging. Hier zeigte Peter Kelm sein Können und punktete gleich doppelt. Doch seine Mitstreiter unterlagen größtenteils recht deutlich. Endstand somit 2:6.Für die Walldorfer punktete im ersten Durchgang einzig Dennis Rathmann. Christophe Creter hatte den Ausgleich zur Halbzeit auf dem Tisch liegen, doch scheiterte er am 121ten Ball. Somit musste sich der Oldie im Team der Astoria denkbar knapp mit 120:125 geschlagen geben. Statt 2:2 stand es nun 1:3 aus Sicht der Walldorfer. Patrick Kämpfner und Creter brachten ihre Farben dann zwar binnen kurzer Zeit auf 3:3 ran, doch das Pulver war damit verschossen. Neumann und Rathmann kämpften zwar bis zum letzten Ball, doch auch sie konnten das erneute 3:5 nicht verhindern.Somit hat für beide Teams schon nach zwei Spieltagen der erwartete Abstiegskampf begonnen. Es bleibt zu hoffen, dass dieser für beide gut ausgeht.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 29. Oktober 2007 )
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