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Hessischer Pool Billard Verband
Haydnstraße 11 - 64331 Weiterstadt
Tel.: 06150 / 136 938 - Fax: 06150 / 18 13 07 |
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Protokoll der Sportwartetagung 2008
| Datum: |
06. Juli 2008 |
| Ort: |
Saalbau, Frankfurt-Geisenheim |
| Teilnehmer: |
Alle Vereine, außer:
PC Babenhausen, PBC Frankfurt, BC Michelstadt, PBF Bissenberg, PBC Frankenberg, PBC Ronshausen, PBV Heppenheim, PBC Taunusstein, FPBC Walldorf, PC Usingen, PC Urberach, SC Hofgeismar, PBV Neukirchen, BC Wiesbaden, BC Hanau
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| Präsidiumsmitglieder:
(anwesend)
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Bernd Jungmann (Landessportwart Pool),
Michael Heeger (Landessportwart Snooker),
Jörg Spielmann (Landesturnierwart),
Andreas Hoppe (Schriftführer),
Helmut Kämpfner (Präsident)
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| Beginn: |
11.00 Uhr |
| Ende |
13.40 Uhr |
Top 1 Begrüßung
Bernd Jungmann begrüßt die anwesenden Sportwarte und Vertreter der Vereine.
Top 2 Rückblick Saison 2005/06
Top 2.1 Pool
Bernd Jungmann berichtet über die Erfolge der vergangenen Saison.
So wurde der PBC Gießen 1 Oberligameister. Den möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga hat dieser dann aber leider verpasst.
Die Mannschaften aus Walldorf und Schierstein sind jeweils Verbandsligameister.
Ferner hat der PBC Fulda 1 in der 1. Bundesliga den 7. Platz und die Astoria Walldorf 1 in der 2. Bundesliga den 6.Platz belegt. Der BC Wiesbaden 1 ist leider aus der 2. Bundesliga wieder abgestiegen.
Bei der Deutschen Meisterschaft haben die hessischen Sportler folgende Ergebnisse erzielt, die Jörg Spielmann wie folgt vorstellt:
Holger Gries 1.Platz im 14/1 der Senioren sowie einen 3. Platz im Senioren Pokal
Molrudee Vujanic 3.Platz im Damen Pokal
Sylvia Althaus 3. Platz im 8-Ball der Ladies
Ferner sechs 5. Plätze z.B. durch Tanja Kirschmann, Molrudee Vujanic, Christian Weigoni, Holger Gries und Peter Müller in unterschiedlichen Disziplinen.
Insgesamt kamen daher die Hessen im Medaillenspiegel auf den 9. Platz
Abschließend verliert Jörg Spielmann noch mal ganz kurz ein paar Worte zu den veränderten Modalitäten im Hessencup (jeweils 3 HC’s im 8- und im 9-Ball) und den Veranstaltungen „Pokaleinzel“ in Gießen bzw. der „Hessenmeisterschaft“ in Walldorf (Ergebnisse bzw. Berichte können auf der Homepage des Verbandes eingesehen werden).
Jochen Maurer ergänzt aus dem Auditorium den vorgenannten Punkt noch durch die Anmerkung, dass Thorsten Hohmann und Holger Gries durch einen Europameistertitel bzw. Vizemeistertitel international geglänzt haben.
Top 2.2 Snooker
Bernd Jungmann gibt das Wort an Michael Heeger ab.
Michael Heeger begrüßt ebenfalls die anwesenden Vertreter der Vereine und präsentiert die Hessenmeister im Snooker wie folgt:
Herren: Jörn Hannes Hühn (1. SC Breakers Rüsselsheim)
Damen: Christiane Mommert (Astoria Walldorf)
Senioren: Hans Joachim Meyer (1. SC Breakers Rüsselsheim)
Jugend: Armin Schmidt (1.SC Breakers Rüsselsheim)
Pokal Mannschaft: 1.SC Breakers Rüsselsheim
In der Hessenliga Snooker wurde der PBF Raunheim 1 Erstplatzierter.
In der 1.Bundesliga konnte sich diesmal der 1. SC Breakers Rüsselsheim I nur den 4. Platz holen und auch die 2.Mannschaft (SC Breakers Rüsselsheim II) musste leider aus der 2. Bundesliga in die Hessenliga absteigen.
Bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Wildungen war es dann aber Armin Schmidt die Fahne der Hessen hochhielt. Armin konnte sich bei der U19 die Goldmedaille holen und neben Michael Heeger (bei den Herren) auch noch eine Silbermedaille bei der U16 erringen. Patrick Dauscher, Christiane Mommert und Olaf Thode gewannen dann jeweils noch die Bronzemedaille.
Zusammen mit dem 9.Platz von Armin Schmidt bei den Europameisterschaften der U 21 in Aberdeen kann man ganz zufrieden sein.
Das Sportprogramm Snooker wird von Michael Heeger wie folgt dargestellt:
Die Hessenmeisterschaft der Jugend (U19 und U 21) wird wie gewohnt im Januar, die der Damen, Herren, Senioren und der Mannschaft ist nächstes Jahr im April 2009 geplant. Der Anmeldeschluss ist wie bisher jeweils eine Wochen vorher.
Der Meldeschluß für die Snooker Hessen- und Verbandsliga ist der 31.07.2008.
3 Spieler bilden eine Mannschaft. Es werden 6 Spiele Best of 3 auf mind. 2 Snookertischen ausgetragen bzw. in der Verbandsliga 6 Spiele je 2 Frames auf mind. 1 Snookertisch ausgeführt.
Änderungen zum kommenden Sportprogramm bestehen bei der Aufteilung in Vorrunde und Endrunde bei den Herren und Senioren. Bei den Herren qualifizieren sich 8 Spieler der Vorrunde für die Endrunde. Bei den Senioren sind es 4 Spieler.
Die Viertelfinalisten der HM Herren der Vorsaison sind für die Endrunde qualifiziert.
Die Halbfinalisten der HM Senioren der Vorsaison sind für die Endrunde qualifiziert.
Ziel dieser Änderung soll die Durchführung der HM mit allen Disziplinen an einem Wochenende sein.
Zum Status Quo der Schiedsrichterausbildung stellt der Landssportwart Snooker fest, dass im Landesverband Hessen nunmehr 2 A-Kader-Schiedsrichter-Lizenzen sowie
1 B-Kader-Schiedsrichterlizenz und ca. 25 C-Kader-Schiedsrichterlizenzen vorliegen.
In diesem Zusammenhang verweist er aber noch mal ausdrücklich auf folgenden wichtigen Punkt:
Pro gemeldete Mannschaft muss ein Verein ab der Saison 2008/2009 einen C-Lizenz Schiedsrichter für die Disziplin Snooker haben
Mit dieser eindringlichen Warnung für alle „Snookervereine“ übergibt Michael Heeger wieder das Wort Bernd Jungmann.
Top 3 Ehrungen
Bernd Jungmann überreicht die Urkunden und Pokale für die Oberliga- und Verbandsligameister an die Vertreter von Giessen, Walldorf und Schierstein.
Die anderen Urkunden für die Landes-, Bezirks- und Kreisligameister bittet er die Vertreter nach der Sitzung beim ihm abzuholen.
Danach übergibt er das Wort an den Präsidenten Helmut Kämpfner, der noch 2 besondere Ehrungen aussprechen möchte.
Helmut Kämpfner bittet den Vereinsvertreter des 1.PBV Ober Mörlen nach vorn. Er überreicht im ein Präsent und eine Urkunde für das 30-jährige Bestehen des Vereines. Die zweite Urkunde mit Präsent für das 20-jähirge Bestehen des PBC Frankenberg kann er leider zu seinem Bedauern nicht überreichen, da kein Vertreter des Vereins anwesend ist
Top 4 Sportprogramm 2008/09
Bernd Jungmann stellt zusammen mit Jörg Spielmann, dem Landesturnierwart, das Sportprogramm wie folgt vor:
Top 4.1 Pool
Wie letztes Jahr sind die Auf- und Abstiegsplätze -soweit möglich- gleichmäßig verteilt worden.
In der Oberliga sind wie immer 10 Mannschaften. Der Meister hat die Möglichkeit zum Aufstieg. Der 9. und 10. Platz steigen ab, soweit nicht durch noch durch die entsprechende Anpassungsregel der 2. Bundesliga noch eine 3.Mannschaft absteigt, wie dieses Jahr geschehen.
In den Verbandsligen sind ebenfalls 10 Mannschaften vorgesehen. Der Erste steigt auf, die letzten beiden steigen ab.
In den Landesligen sind mit Ausnahme der 2.Landesliga (LL2) 12 Mannschaften vorgesehen. Der Erste steigt direkt auf, der Zweite spielt in der Relegation um den Aufstieg. Die Plätze 10 bis 12 (bzw. 9. und 10. in der LL2) steigen ab.
In den Bezirksligen sind ebenfalls 12 Mannschaften (mit Ausnahme der BL1) geplant, wobei die ersten beiden Mannschaften aufsteigen und die letzten Drei absteigen (bei der BL1 nur 2).
Die Aufstiegsregelungen in den Kreisligen sind noch nicht abschließend geklärt. Dies ist abhängig von der Zahl der angemeldeten Mannschaften.
Im Zusammenhang mit den o.g. Abstiegsregelungen gibt der Landessportwart folgende wichtige Erklärung ab:
Jeder Verein darf bis einschließlich zum letzten Spieltag der bestehenden Saison für die kommende Saison einen schriftlichen Antrag auf Rückstufung bzw. Verzicht auf den Aufstieg einer oder mehrer Mannschaften stellen.
Dieser Antrag wird soweit die Frist ordnungsgemäß eingehalten wird (Datum mit Vorlage bei der Geschäftstelle) und nicht andere ausschlaggebende Gründe dagegen sprechen, positiv beschieden.
Diese Regelung wird nunmehr offiziell eingeführt, da das Präsidium in der Vergangenheit immer wieder mit solchen Anträgen konfrontiert wurde.
Diese Regelung wird aber unter den ausdrücklichen Hinweis des jederzeitigen Widerrufes eingeführt, um festzustellen, ob mit Ausübung dieser Regelung Vereine ggf. den gesamten Spielbetrieb durcheinander bringen. In diesem Fall müsste die Regelung umgehend widerrufen und zur nächsten Sportwartetagung rückgängig gemacht werden.
Der Spielmodus zum Vorjahr bleibt unverändert.
Top 4.1.1 Damen-/Ladies- und Senioren-Sportprogramm
In den v.g. Sportprogrammen sind vorerst keine Änderungen zum Vorjahr zu verzeichnen (siehe jedoch nachfolgenden Punkt zur Hessenmeisterschaft). Die LK-A und LK-B werden wie letztes Jahr in allen drei Spieldisziplinen (8-Ball, 9-Ball, 14/1) absolviert. Die LK-A sind auf 16 Spieler/-innen begrenzt, wobei sich die ersten vier
Spieler/-innen für die Hessenmeisterschaft qualifizieren und die Plätze 13 – 16 in die LK-B absteigen.
Die Altersgrenzen (-regelung) bei den Ladies und Senioren ist aus der gültigen STO zu entnehmen.
Top 4.1.2 Herren-Sportprogramm
Die Hessencups und Qualifikationsturniere werden vorerst wie letztes Jahr ausgetragen (siehe auch hier nachfolgenden Punkt zur Hessenmeisterschaft). D.h. die wesentliche Änderung ist, dass es jeweils 3 Hessencups für 8- und 9-Ball gibt, jedoch nur die beiden besseren Ergebnisse gewertet werden.
Die letztjährig getroffene Regelung, dass wenn eine Woche vor dem Turnier alle Vorgruppen voll sind, der Ausrichter die drei Vorgruppen des 1. Tages (Samstag) von einem 16er Feld auf ein 24er Feld erhöhen darf, bleibt bestehen. Die Vorgruppe am Sonntag darf weiterhin nicht aufgefüllt werden
Die Ausspielziele für alle Sportprogramme werden wie jedes Jahr auf der Homepage des Verbandes veröffentlicht.
Im Zusammenhang mit den v.g. Sportprogrammen bittet der Landesturnierwart Jörg Spielmann die Vertreter der Vereine um ein Meinungsbild zu folgender Fragestellung:
Macht es ggf. Sinn die Hessenmeisterschaft dahingehend zu verändern, dass die bisherige Abschlussfeier -an der sowieso nur ganz wenige Personen teilgenommen haben- ganz rausgenommen wird und an einem separaten Tag mit allen Sportlerehrungen stattfinden zu lassen?
Damit einhergehend würde aber die Siegerehrung an dem betreffenden Tag entfallen und erst zusammen mit der Ehrung aller Sportler in allen Disziplinen vorgenommen werden.
Nach reger Diskussion über die Vorteile (z.B. nur 2 Tage HM und somit Ausweichen auf ein anderes Wochenende als das Pfingstwochenende) und die Nachteile (z.B. der emotionale Moment ist dem Sportler genommen) war erkennbar, dass ein solcher Vorschlag Befürworter, sowie Ablehner aufweist, auch die Details inwieweit eine solche Sportlerehrungsfestlichkeit als Pflichtveranstaltung gelten sollte sind noch zu klären. Ferner erklärte der Landesturnierwart, dass auch noch andere Varianten möglich wären (z.B. System wie bisher, das 16er Feld der Herren 8- und 9-Ball wird ausgelagert und vorab an einem Tag gespielt. Die eigentliche HM besteht nur noch aus 2 Tagen, wobei am zweiten Tag die Siegerehrung aller Klassen ist. Samstags könnte man eine kleine Feier einstreuen) die zurzeit in einem Gremium des Präsidiums besprochen werden.
Er bedankt sich bei den Vertretern der Vereine zu dem Meinungsbild und wird die Argumente in das o.g. Gremium einbringen.
Top 4.2 Snooker
Das Sportprogramm Snooker wurde von Michael Heeger bereits im Anschluss an den Rückblick erläutert, siehe TOP 2.2.
Top 5 Vorstellung des Verbandsverwaltungstools (VeVeTo)
Bernd Jungmann übergibt das Wort an Rene Schuster der im Auftrag des HPBV das o.g. VeVeTo erstellt hat.
Rene Schuster erklärt mit Hilfe entsprechender Tischvorlagen sowie einem Beamer das neue Datenbanksystem, mit dem der Verband die Mitgliedsdaten seiner Vereine und deren gemeldeter Mitglieder zukünftig verwalten will. VeVeTo wird zur Saison 2008/2009 für die Vereine freigeschaltet werden, mit der Bitte dieses schon so zahlreich wie möglich zu verwenden. Gleichzeitig können die Vereine aber auch noch die Stammdaten und alle anderen verbandswichtigen Daten wie gewohnt bearbeiten und dem Verband melden. Spätestens in der darauffolgenden Saison soll aber das System ausschließlich benutzt werden.
Mit VeVeTo können nicht nur die Stammdaten, Mannschaften, Spieler und Turniere
eingegeben bzw. an- und abgemeldet werden, Schiedsrichterlizenzen verwaltet und Freigaben bzw. Negative Freigaben erteilt werden, sondern auch der Verein kann diese Datenbank nutzen um seine eigene Mitgliederverwaltung zu pflegen und zu verwalten. Rene Schuster empfiehlt sogar dieses für den Verein gleich zu Anfang zu nutzen und ordentlich einzugeben, da dann die v.g. Prozesse sehr viel einfacher von statten gehen. An vielen Stellen im System steht auch eine Excel-Export-Funktion zur Verfügung, so dass die vorhandenen Daten lokal auf die PC’s der Vereine runtergeladen und weiter verarbeitet werden können.
Nach der eingehenden Vorstellung des Systems waren sich die Vertreter der vereine einig, dass dies künftig zu einer Arbeitserleichterung aller Beteiligten führen kann und honorierten dies mit einem entsprechenden Applaus.
Die Zugangsdaten für VeVeTo gehen demnächst per Mail an die Vereine.
Top 6 Ligaeinteilung
Bernd Jungmann präsentiert die vorläufige Einteilung der Ober-, Verbands-, Landes- und Bezirksligen (siehe Anhang 1 zu diesem Protokoll). Die Einteilung der Kreisligen ist zu diesem Termin noch nicht möglich, da die vollständigen Meldungen zu dieser Liga erst nach dem 31.07.06 vorliegen werden.
Der Landessportwart Pool stellt noch mal fest, dass die Einteilung in die jeweiligen Ligen zum einen von der Anzahl der vom Verein gemeldeten Mannschaften in einer Liga (prinzipielle Aufteilung der Mannschaften in unterschiedlichen Ligen) und zum andern natürlich auch von der topographischen Lage des Vereines abhängt.
Abschließend bittet der Landessportwart Bernd Jungmann bei den Ergebniseintragungen der Spielbegegnungen folgendes zu beachten:
Sollte ein Spieler bei der Spieleingabe am PC mal nicht einzugeben sein, bitte keinen anderen Namen auswählen, sondern direkt den Landessportwart hiervon telefonisch in Kenntnis setzen.
Top 7 Anträge
Es lagen keine Anträge zur Sportwartetagung von den Vereinen vor. Nach Rückfrage von Bernd Jungmann wurden auch keine Eilanträge noch mündlich gestellt.
Top 8 Verschiedenes
Zum Abschluss überreicht Bernd Jungmann die o.g. noch ausstehenden Urkunden und bedankt sich für die rege Teilnahme an der Sitzung.
Kassel, 24.07.08
Protokoll Protokoll gesehen Protokoll gesehen
angefertigt: und genehmigt: und genehmigt
A. Hoppe Bernd Jungmann Michael Heeger
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(Andreas Hoppe) (Bernd Jungmann) (Michael Heeger)
Schriftführer Landessportwart-Pool Landessportwart-Snooker
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