Protokoll der Sportwartetagung 2010
| Datum: |
27. Juni 2010 |
| Ort: |
Volkshaus (Saalbau) Sossenheim, Siegener Straße 22, 65936 Frankfurt Sossenheim |
| Teilnehmer: |
Alle Vereine (siehe Anhang), außer:
PC 69 Babenhausen, PBC Lohra, PBF Bissenberg, PBC Frankenberg, PBV Korbach, 1. PBC Taunusstein, PBSC Rheingau, 1. Snooker Club Hofgeismar, BC Sharks Hanau, 1. Langener BC, Billardfreunde 86 Marburg, Poolbillard- und Dartverein Marburg
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| Präsidiumsmitglieder:
(anwesend)
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Bernd Jungmann (Landessportwart Pool),
Jörg Spielmann (Landesturnierwart),
Peter Link (Vizepräsident Sport),
Andreas Hoppe (Schriftführer),
Patrick Hummel (Lehrwart)
Ingo Schmidt (als Vertreter Landessportwart Snooker)
im Auditorium:
Eva-Marie Huwer-Caspary (Geschäftsführerin)
Mathias Huwer (Vizepräsident Administration)
Jochen Maurer (Pressewart) |
| Beginn: |
11.00 Uhr |
| Ende |
13.40 Uhr |
Top 1 Begrüßung
Bernd Jungmann, der Landessportwart, begrüßt die anwesenden Sportwarte und Vertreter der Vereine und weist noch mal auf das Eintragen in die Teilnehmerliste hin, sowie die Entnahme des jeweiligen Umschlages mit den Spielberichtsbögen der kommenden Saison.
Top 2 Rückblick Saison 2009/10
Top 2.1 Pool
Bernd Jungmann berichtet über die Erfolge der vergangenen Saison.
So wurde Astoria Walldorf Oberligameister der Saison 2009/10 und steigt in die Regionalliga auf.
Der PC Babenhausen 1 und der PBC Ronshausen stiegen 2009 in die Regionalliga auf. Leider konnte sich Ronshausen dort nicht halten.
Die 1.Mannschaft von Astoria Walldorf konnte erneut den 3.Platz in der 2. Bundesliga erreichen.
Die weiteren Mannschafts- und Einzelerfolge stellt Jörg Spielmann, der Landesturnierwart, wie folgt vor:
Deutsche Meisterschaft 2009
Vom 23.10. bis 01.11.2009 fand in Bad Wildungen die Deutsche Meisterschaft 2009 statt.
Die hessischen Poolbillardspieler waren diesmal nur mit 26 Startplätzen vertreten.
2 Spieler errangen eine Platzierung auf dem Treppchen. Dies waren:
- Holger Gries bei den Senioren. Er konnte seinen letztjährigen 3. Platz im 8-Ball in einen 1.Platz und somit Deutschen Meister umwandeln
- und
- Juri Pisklov bei den Herren. Im 14/1 holt sich Juri eine Bronzemedaille und konnte im Halbfinale nur durch den spätern Deutschen Meister, John Blacklaw, gestoppt werden.
- Juri Pisklov verpasste nur knapp mit dem 5. Platz im 9-Ball eine weitere Medaille. Dies musste Denis Rathmann im 8-Ball ebenfalls bei den Herren erleben.
- Der PBC Karben holte in der Seniorenmannschaft eine Silbermedaille. Die Damen vom PBC Büttelborn und PBV Hochheim musste sich mit einem 9.Platz begnügen.
- Astoria Walldorf und der PBC Bad Wildungen erreichten jeweils einen 5.Platz im Wettbewerb Pokalmannschaft.
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Im Medaillenspiegel errang der Hessische Poolbillard einen 9. Platz (einen Platz besser als im Vorjahr).
Des Weiteren erläutert Jörg die Turniersituation auf Landesebene wie folgt:
Turniere auf Landesebene
Die Hessencups wurden in der Saison 2009/2010 durch die Einführung im 10-Ball auf jeweils 2 Turniere im 8-, 9- und 10-Ball reduziert.
Die Beteiligung betrug:
Im 8-Ball 91 Teilnehmer gesamt (1.HC 60 / 2.HC 57)
Im 9-Ball 95 Teilnehmer gesamt (1.HC 60 / 2.HC 64)
Im 10-Ball 76 Teilnehmer gesamt( 1.HC 58 / 2.HC 39)
Die Qualifikationsturniere der Herren wurden wie in der Saison zuvor auf zwei Turnierorte aufgeteilt. Da die Teilnehmerzahlen weiterhin zurückgegangen sind, erwägt der Landesturnierwart in der nächsten Saison wieder nur einen Turnierort für jedes Qualifikationsturnier festzulegen. Dies wird bei der Abstimmung durch die Sportwarte bestätigt.
- Qualifikation
Im 8-Ball 55 Teilnehmer gesamt (Eberstadt 23 / Karben 32)
Im 9-Ball 47 Teilnehmer gesamt (Kassel 15 / Walldorf 32)
Im 10-Ball 47 Teilnehmer gesamt (Dieburg 27 / Giessen 20)
Im 14.1 waren es 29 Teilnehmer in Eberstadt.
Top 2.2 Snooker
Bernd Jungmann gibt das Wort an Ingo Schmid der stellvertretend für den verhinderten Landessportwart Snooker, Michael Heeger, folgendes nach seiner Begrüßung festhält:
Erfolge der Hessen im Snooker:
2. Platz DM Senioren Olaf Thode
2. Platz DM U21 Armin Schmidt
3. Platz DM U19 Patrick Dauscher
5. Platz DM Damen Christiane Mommert
5. Platz DM Senioren Hans Joachim Meyer
5. Platz DM Herren Michel Heeger
5. Platz DM U 19 Armin Schmidt
9. Platz DM Herren Ernst Seckes, Jörn Hannes Hühn
Alle Spieler sind vom 1.SC Breakers Rüsselsheim, mit Ausnahme von Chr. Mommert.
Auf der Hessenmeisterschaft hießen die Sieger wie folgt:
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Herren
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Armin Schmidt
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1.SC Breakers Rüsselsheim
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Damen
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Christiane Mommert
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Astoria Walldorf
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Senioren
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Jörg Simon
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1.SC Breakers Rüsselsheim
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Jugend
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Armin Schmidt
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1.SC Breakers Rüsselsheim
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Pokal
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Breakers Rüsselsheim
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In der 1. Bundesliga belegte der 1. SC Breakers Rüsselsheim einen 4. Platz.
In der 2. Bundesliga sprang sogar ein 3. Platz für den 1. SC Breakers Rüsselsheim heraus.
Der PBC Giessen ist als 7-Platzierter leider abgestiegen.
Bernd Jungmann bedankt sich für die Ausführungen und übergibt das Wort an den Vizepräsidenten Peter Link, der zum nächsten TOP verschiedene Ehrungen aussprechen möchte.
Top 3 Ehrungen
Peter Link übernimmt in Abwesenheit von Helmut Kämpfner die Verleihungen an die Vereine. Zuerst übergibt er jedem Ligameister einen Pokal. Von der Kreisliga 1 (BU Kassel), Kreisliga 2 (siehe Abschlusstabellen) bis zur Verbandsliga 1 (PBC Bad Wildungen) und 2 (BF Heppenheim) bzw. dem o.g. Oberligameister (Astoria Walldorf 2).
Anschließend bittet der Vizepräsident die Vereinsvertreter nach vorn denen er für das Bestehen Ihres Vereins eine Jubiläumsurkunde überreichen möchte.
Für 10 Jahre werden geehrt: BC Wiesbaden, BU Kassel, PBC Neukirchen
Für 15 Jahre wird geehrt: TV Eberstadt
Für 20 Jahre werden geehrt: SC Giessen, Neu Anspach, Korbach und Gernsheim,
und für 40 Jahre wird geehrt: der Langener Billard Club
Die Urkunde für den PBC Korbach und den 1. Langener BC konnten leider nicht vergeben werden, da kein Vertreter vor Ort war.
Top 4 Sportprogramm 2010/11
Bernd Jungmann stellt zusammen mit Jörg Spielmann, dem Landesturnierwart, das Sportprogramm wie folgt vor:
Top 4.1 Pool
Wie letztes Jahr sind die Auf- und Abstiegsplätze bei den Mannschaften -soweit möglich- gleichmäßig verteilt worden.
In der Oberliga sind wie immer 10 Mannschaften. Der Meister hat die Möglichkeit zum Aufstieg. Der 9. und 10. Platz steigen ab.
In den Verbandsligen sind ebenfalls 10 Mannschaften vorgesehen. Der Erste steigt auf, die letzten beiden steigen ab.
In den Landesligen sind diesmal nur 9 bzw. 10 Mannschaften vorgesehen. Der Erste steigt direkt auf, der Zweite spielt in der Relegation um den Aufstieg. Die Plätze 8 und 9 (bzw. 9 u. 10) steigen ab.
In den Bezirksligen sind ebenfalls 10 Mannschaften (mit Ausnahme der BL 4) geplant, wobei die ersten 2 Mannschaften aufsteigen und die letzten 2 absteigen. Der dritte Platz ist ein Relegationslatz.
Die Anzahl und Zusammensetzung der Kreisligen sowie deren Aufstiegsregelungen sind wie jedes Jahr noch nicht abschließend geklärt. Dies ist abhängig von der Zahl der angemeldeten Mannschaften.
Siehe auch nachfolgende Grafik:
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Oberliga |
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10 Mannschaften |
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1. Meister |
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9.+10. Absteiger |
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Verbandsliga 1 |
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Verbandsliga 2 |
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10 Mannschaften |
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10 Mannschaften |
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1. Aufsteiger |
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1. Aufsteiger |
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2. Relegation |
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2. Relegation |
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9.+10. Absteiger |
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9.+10. Absteiger |
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Landesliga 1 |
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Landesliga 2 |
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Landesliga 3 |
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9 Mannschaften |
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9 Mannschaften |
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10 Mannschaften |
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1. Aufsteiger |
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1. Aufsteiger |
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1. Aufsteiger |
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2. Relegation |
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2. Relegation |
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2. Relegation |
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8. + 9. Absteiger |
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8.+ 9. Absteiger |
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9.+10. Absteiger |
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| Bezirksliga 1 |
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Bezirksliga 2 |
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Bezirksliga 3 |
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Bezirksliga 4 |
| 10 Mannschaften |
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10 Mannschaften |
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10 Mannschaften |
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9 Mannschaften |
| 1.+ 2. Aufsteiger |
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1.+ 2. Aufsteiger |
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1.+ 2. Aufsteiger |
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1.+ 2. Aufsteiger |
| 3. Relegation |
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3. Relegation |
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3. Relegation |
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3. Relegation |
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| 9.+10. Absteiger |
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9.+10. Absteiger |
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9.+10. Absteiger |
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8.+ 9. Absteiger |
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| Kreisliga 1 Kreisligen 2-5 |
| 1. bis 3. Aufsteiger 1. + 2. Aufsteiger |
| Keine Relegation 3. Relegation |
Top 4.1.1 Damen-/Ladies- und Senioren-Sportprogramm
Bei den Damen und Ladies wird ein LK-B 10-Ball an einem Ort mit offener Teilnehmerbeteiligung eingeführt. Die Ausspielziele werden auf 4 bzw. beim LK-A auf 5 gesetzt. Ferner wird bei der HM bei den Damen und den Ladies im 14/1 ohne Aufnahmebegrenzung, aber mit Reduzierung der Anzahl der zu lochenden Kugeln gespielt werden.
Bei den Senioren wird im 10- Ball wieder nur ein Turnierort im LK-B gewählt werden. Letztes Jahr waren die zwei Turnierorte zur Einführung des 10-Balles eine Ausnahme.
Alle Turniere werden weiterhin im Wechselbreak gespielt, im Gegensatz zum Ligabetrieb, wo es weiterhin das Winnerbreak bleiben wird.
Top 4.1.2 Herren-Sportprogramm
Die Hessencups und Qualifikationsturniere werden wie im letzten Jahr ausgetragen, jedoch wird festgehalten, dass bei den Qualifikationsturnieren nur Sportler teilnehmen dürfen, die nicht schon anderweitig für diese Disziplin qualifiziert sind (z.B. Hessencup).
Die Ausspielziele für alle Sportprogramme werden wie jedes Jahr auf der Homepage des Verbandes veröffentlicht.
Peter Link, der Vizepräsident Sport, ergänzt an dieser Stelle noch mal mit dem eigentlich bekannten Hinweis, dass die DBU die GGP abgeschafft hat und man somit sich für die DM nur noch über die Landesmeisterschaften (LM) qualifizieren kann.
Top 4.2 Snooker
Das Sportprogramm Snooker wird von Ingo Schmidt wie folgt dargestellt:
Die Hessenmeisterschaft der Jugend (U16, U19 und U 21) wird wie gewohnt im Januar, die der Damen, Herren, Senioren und der Mannschaft im April / Mai / Juni 2011 a 2 Wochenenden stattfinden.
Zu dieser Zeit soll auch das Jugendcamp durchgeführt werden. Einen Monat vorher im März findet der Grand Prix statt.
Der Anmeldeschluss ist wie bisher jeweils eine Woche vorher.
Der Meldeschluss für die Snooker Hessen- und Verbandsliga ist ebenfalls wie immer. D.h. die Anzahl der Teams muss zum 15.07. und die namentliche Meldung zum 31.07. erfolgen.
Zum Status Quo der Schiedsrichterausbildung stellt der Vertreter des Landssportwartes Snooker fest, dass im Landesverband Hessen weiterhin 2 A-Kader-Schiedsrichter-Lizenzen (seine, sowie die von Yvonne Dauth) sowie die bekannten 3 B-Kader-Schiedsrichterlizenzen (Erik Amberg, Otto Ahres und Andrea Fuchs) und nunmehr 36 C-Kader-Schiedsrichter-lizenzen vorliegen.
Zum Schluss verweist Ingo auf die am 22. und 23.10.2010 geplante European Players Tour Championship in der Walter Köbel Halle in Rüsselheim. Anmeldungen für dieses Snookerturnier für Pro’s und Amateure können unter www.worldsnooker.com getätigt werden. Karten zum Zuschauer kann man unter www.eventim.de erwerben.
Bernd Jungmann dankt Ingo für seine Ausführungen und bittet alle Vereinsvertreter die Stammdaten in VeVeTo noch vor dem 15.07.2010 zu aktualisieren. Abzumeldende Spieler sollten noch bis zum 30.06.2010 abgemeldet werden, jedoch auf jeden Fall vor dem vorgenannten Datum.
Ferner weist er nochmals darauf hin, dass alle v.g. Verbands-Meldungen (An-, Um- und Abmeldungen von Spielern oder Turnieren) nur in VeVeTo und nicht in Billardarea vorgenommen werden dürfen. In Billardarea sind nur die Ligaspielergebnisse oder
–verlegungen bzw. die eigenen Vereinsdarstellungen einzugeben.
Bevor Bernd Jungmann die vorläufige Ligaeinteilung präsentiert, gibt er dem Lehrwart Patrick Hummel das Wort.
Patrick dankt dem Landessportwart und erklärt den Anwesenden, dass vor kurzem ein so genannter TRASS-Lehrgang (Trainerassistentenlehrgang) in Dieburg stattgefunden hat. Der TRASS-Lehrgang ist ein abgeschlossener Lehrgang zum Trainerassistent der zur Vorbereitung auf die Trainerlizenz dient. Um guten Nachwuchs in den Vereinen zu haben, empfiehlt er daher jedem Verein in seinen Reihen einen Willigen auszugucken der einen solchen Lehrgang zum Trainerassistenten oder sogar Trainer anstrebt.
Dieburg soll zukünftig in dem Zusammenhang weiterhin als Ausbildungsstützpunkt fungieren. Ggf. wird er noch einen weiteren Ausbildungsstützpunkt im Norden suchen. Die Situation der 2 Leistungszentren Kassel und Walldorf als Kaderstützpunkte wird hierdurch jedoch nicht verändert.
Top 5 Ligaeinteilung
Bernd Jungmann präsentiert die vorläufige Einteilung der Ober-, Verbands-, Landes- und Bezirksligen in einer Powerpoint-Präsentation. Diese liegt dem Protokoll als Anhang bei.
Die Einteilung der Kreisligen ist zu diesem Termin noch nicht möglich, da die vollständigen Meldungen zu dieser Liga erst nach dem 31.07.09 vorliegen werden und erst dann eingearbeitet werden können.
In diesem Zusammenhang erklärt der Landessportwart Bernd Jungmann die Niederlegung seines Amtes und die Übergabe an den neuen Landessportwart Jens Rothe, der sich nach Aufforderung vom Vizepräsident Sport, Peter Link, kurz vorstellt.
Bernd wird zusammen mit Jens noch die v.g. Einteilung tätigen und Jens in das System einführen, um dann zu Begin der neuen Saison nur noch Spieler zu sein. Der Entschluss zur Niederlegung ist beruflich und familiär zu begründen, so der noch amtierende Landessportwart.
Im Zusammenhang mit dem Ligaspielbetrieb und seinem noch anhängigen Amt möchte Bernd Jungmann auf folgende Dinge verweisen:
- Das so genannte Magic Rack wird im Ligaspielbetrieb zugelassen. Es handelt sich hierbei um eine dünne Folie, die beim Aufbau der Kugeln im Rack hilft. Ähnlich dem Tappen befinden sich dort kleinste Vertiefungen. Jedoch kann die Folie anschließend vom Tisch genommen werden.
- An Spieltagen gilt die Kleiderordnung nach STO uneingeschränkt. D.h. es sind schwarze Schuhe zu einer schwarzen Hose und dem Vereinstrikot zu tragen. Das Trikot nur mitzubringen und nur dann anzuziehen, wenn der Gegner dies will, ist nicht STO-konform. Ebenso ist es nicht zulässig, dass die schwarze Hose eine kurze Hose oder die schwarzen Schuhe Sandalen sind. Halbschuhe sind gefordert. Ob die Schuhe jetzt ggf. kleine andersfarbige Logos, Zierleisten oder sonstige Accessoires besitzen oder die Hose nicht mehr ganz so schwarz ist bzw. eine Jeans ist, ist nicht so störend, aber vollständiges Fehlen dieser Kleidungsstücke ist nicht akzeptabel und bedarf eines Vermerkes in den Spielberichtsbogen.
Dieser Verweis musste von ihm kommen, da in der jüngsten Vergangenheit solch entsprechendes Fehlverhalten mehrfach festgestellt wurde.
Er verweist abschließend auch noch mal darauf, dass eine nicht korrekte Spielerkleidung in den Spielberichtsbogen einzutragen ist, bzw. hierfür keine Unterschrift zu gewähren ist (der Spieltag ist dennoch auszuführen, auch bei nicht korrekter Spielkleidung, jedoch werden die Ergebnisse entsprechend der STO vom Landessportwart bewertet bzw. ein entsprechendes Bußgeld ausgesprochen. Hinweis: Das Präsidium wird die STO demnächst überarbeitet allen Vereinen zukommen lassen bzw. auf der Homepage veröffentlichen.)
Top 6 Anträge
Bernd Jungmann erläutert, dass dieses Jahr sehr viele Anträge eingegangen sind, die teilweise gleichlautend oder ähnlich von verschiedenen Vereinen gestellt wurden, und versucht diese zusammen zu fassen.
Er beginnt mit
6.1 Antrag Nr. 1 des BV Schierstein
Wortlaut:
„Der Billard Verein Schierstein beantragt ab der kommenden Saison eine Regelmäßige Prüfung aller Spielstätten des HPBV nach den Richtlinien der DBU.“
Der Vertreter des Vereins erläutert hierzu, dass bei verschiedenen Vereinen nicht nur die Qualität der Tische sondern gerade auch die der Beleuchtung zu wünschen übrig ließe. Dort wo die DBU eine Luxstärke von 500 fordere, wären bei einigen Vereinen nur die Hälfte und am Tischrand manchmal nur 180 Lux. Dies wäre wettbewerbsverzerrend und negativ für die Vereine, die sich mit höherem finanziellem Aufwand solche Luxstarken Leuchten zulegen würden.
Nach kurzer Diskussion halten der Landessportwart und der Vizepräsident Sport jedoch fest, dass eine regelmäßige Kontrolle der Vereine nicht im Budget des Verbandes stehen würde. Das Präsidium hat vor einigen Jahren alle Spielstätten kontrolliert und neue Vereine bzw. Spielstätten würden sowieso vom Landessportwart kontrolliert. Bei dieser Bitte bzw. dem Antrag wäre aber die Mithilfe der Vereine nötig. D.h. soweit ein Verein mit der Qualität des gegnerischen Vereins nicht zufrieden ist, gerade in Hinblicke der Lichtstärke, sollte dies dem Landessportwart übermittelt werden. Er wird dann diese selbst kontrollieren und Maßnahmen ergreifen. Bernd Jungmann bittet aber darum mit Sorgfalt die Beschwerden auszuwählen, da bestimmt in allen Vereinsheimen kleine oder größere Probleme bestehen.
6.2 Antrag Nr. 2 BV Schierstein
Wortlaut:
„Der Billard Verein Schierstein beantragt ab der kommenden Saison eine durchgehende Spielzeit von September bis Mai/Juni ohne Unterbrechungen durch Schulferien, Feiertage usw. zu planen.“
Der Vertreter des Vereins erläutert hierzu, dass in der letzten Saison es Monate gab, in denen es bis zu 4 Spieltage gab und in anderen Monaten wiederum nur ein Einziger. Dies ist ärgerlich und seiner Meinung durch die Nichtbeachtung der Ferien zu kompensieren.
Der Vizepräsident Sport, Peter Link, antwortet darauf, dass die Berücksichtigung der Ferien nie eine Rolle gespielt hatte, aber ggf. der Eindruck dadurch entstünde, dass z.B. die
Jugend-HM und die Jugend-DM in die Ferien fällt. Dieses aber gerade in Hinblick auf der Jugend-DM spielfrei von der DBU gefordert werden würde. Des Weiteren ist der Terminplan sehr sehr eng und lädt den Vertreter des BV Schierstein ein bei der nächsten Terminplanung in der Geschäftsstelle dabei zu sein. ER kann dann auf der nächsten Sportwartetagung den Vertretern der Vereine berichten. Dieser Vorschlag wird angenommen.
6.3 Antrag 1 BC Wiesbaden
Wortlaut:
„Der BC Wiesbaden beantragt, eine Erweiterung der Poolbillard Liga durch eine weitere Zwischenliga und Aufteilung der Mannschaften in „kleinere“ Ligen.“
Der Vertreter des Vereins erläutert hierzu, dass zwischen der Kreis- und der Bezirksliga eine so genante Kreisoberliga eingeführt werden soll, in der man als Verein ähnlich der Kreisliga neue Mannschaften melden kann, hier aber dann auch ältere erfahrener Spieler gemeldet werden können, damit in der untersten Liga nur die Anfänger untereinander spielen können.
Auf Nachfrage des Landessportwartes, wer entscheidet, wer in dieser Zwischenliga spielen darf und wer nicht bzw. das hiermit nur das Problem der spielstärkeren Spielern in den unteren Ligen von der Kreis- in die Kreisoberliga verschoben wird und der anschließenden Abstimmung wird der Antrag vom Auditorium abgelehnt.
6.4 a.) Antrag 2 BC Wiesbaden
Wortlaut:
„Der BC Wiesbaden beantragt, die Ligaspieltag bei einer Staffelstärke von über 10 Mannschaften auf zwei Tage hintereinander (Samstag und Sonntag)zu verändern.“
Wird zusammen mit dem
b.) Antrag des PBC Gelnhausen
Wortlaut:
„Mein Antrag zur Sportwartetagung 2010: Die Ligen 5 bis 8 starten statt um 16 Uhr standardmäßig um 14 Uhr und die Oberliga spielt ausschließlich sonntags um 14 Uhr.“
zusammengefasst und diskutiert.
Die Diskussion bzw. die Abstimmung ergibt, dass generell weiterhin um 16 Uhr begonnen werden soll und die Oberliga weiterhin beim alten System bleibt. Hinsichtlich der Staffelstärken wird der Landessportwart versuchen diese nicht größer als 10 Mannschaften anwachsen zu lassen.
6.5 Antrag 1 PBC Dreieich Sprendlingen
Wortlaut:
„Der PBC Dreieich Sprendlingen beantragt, die Disziplinen 9-Ball und 10-Ball im Ligaspielbetrieb in der Hinrunde zu tauschen.“
Der Vertreter des Vereins erklärt, dass die Erfahrungen in Sprendlingen so sind, dass das
10-Ball mehr Zeit beansprucht und man dadurch nicht mit der Rückrunde frühzeitig beginnen kann.
Nach kurzer Diskussion im Auditorium und auch der Fragestellung kann man überhaupt nur die Hinrunde ändern oder muss man nicht auch die Rückrunde dann ändern bzw. verändert sich dadurch nicht nur der zeitliche Ablauf im hinteren Bereich der Begegnung ergibt die Abstimmung, dass kein Tausch vorgenommen werden soll. Generell wäre dies auch erst in der nächsten Saison möglich gewesen, da die Spielberichtsbögen alle gedruckt sind.
6.6 Antrag 2 PBC Dreieich Sprendlingen
Wortlaut:
„Der PBC Dreieich Sprendlingen beantragt, die Abschaffung des Terminschutzes für Turniere die geographisch weit auseinander liegen.“
Der Vertreter des Vereins erklärt, dass im vergangenen Jahr Ihnen ein beantragtes Turnier nicht genehmigt wurde, weil am selben Tag bereits ein Turnier in Neukirchen (140 KM entfernt) genehmigt war. In Hinblick auf die finanziellen Nöte und Sorgen der Vereine müsste der Verband doch ein Einsehen haben und solche Regelungen kappen.
Die anschließende sehr rege Diskussion bringt nach Vorschlag vom Vizepräsident Sport folgendes Ergebnis: Die Turniere werden künftig kategorisiert (z.B. Startgelder, Turniergröße, etc.) und nur bei gleicher Kategorisierung und Auftreffen zweier gleicher Terminvorstellungen wird ein entsprechender Terminschutz ausgegeben bzw. ein weiteres Turnier nicht genehmigt.
6.7 a.) Antrag 1 BU Kassel
Wortlaut:
„Die BU Kassel beantragt, dass im Ligaspielbetrieb des Landesverbandes Hessen so genannte Kombispieltage am Samstag eingeführt werden, an dem sich an einem Samstag 3 Mannschaften an einem Spielort zusammen treffen um dort gegeneinander die Ligaspiele zu bestreiten, angelehnt an das System in Niedersachsen.“Beispiel: 11 Uhr Mannschaft 1 (=Heimmannschaft) gegen Mannschaft 2 (=M2) 13 / 14 Uhr M 2 gegen M 3 (M 3 kommt erst jetzt und M 2 fährt danach) 16 Uhr M 3 gegen M 1 (=Heimmannschaft)
wird zusammen mit dem
b.) Antrag des PBC Odenwald
Wortlaut:
„ Der PBC Odenwald beantragt, einmal im Monat einen Kombispieltag einzurichten, wo sich 3 Mannschaften samstags ab 14 Uhr treffen und jeder gegen jeden spielt.“
vorgebracht.
Die Vertreter der Vereine erklären, dass dadurch Spieltage gespart werden könnten, die dann mit der Familie verbracht werden können und auch das Benzingeld, welches ja auch immer teurer wird, kann dadurch gespart werden (weniger Spieltage = weniger Fahrtkosten) bzw. werden ggf. durch das Aussuchen der Spielstätten (Stichwort: zentral) auch hier schon Kosten eingespart.
Die anschließende Diskussion mit Argumenten dafür (siehe oben) und dagegen (z.B. weniger Umsätze durch weniger Spieltage, schlechtere Spielkontinuität, Spielstätte muss mind. 4 Tische besitzen) führte zur Ablehnung des Antrages durch die Sportwarte.
Der 2 Antrag der BU Kassel, der den gleichen Anspruch vorsah, jedoch sich nur auf Sonntag bezog, damit das Argument der Einzelhändler unterlaufen werden konnte wurde vom Vertreter des Vereins zurückgezogen.
Zum Abschluss bedankte sich Bernd Jungmann im Namen aller Verantwortlichen für die rege Teilnahme an der Sitzung und wünscht allen eine gute Heimreise zum WM-Spiel Deutschland-England.
Kassel, 13.07.2010
Protokoll Protokoll gesehen Protokoll gesehen
angefertigt: und genehmigt: und genehmigt
A. Hoppe Bernd Jungmann Michael Heeger
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(Andreas Hoppe) (Bernd Jungmann) (Michael Heeger)
Schriftführer Landessportwart-Pool Landessportwart-Snooker
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