tn 200 200 1165472794723671718Am zweiten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften in Bad Wildungen gab es erstes Edelmetall für die Hessische Billard Union. Erzielt wurden diese aber nicht beim Pool-Billard oder Snooker, sondern im Dreiband und ganz überraschend sogar im Kegel-Billard.

Im Dreiband der U21 war der Oberurseler Daniel Sauerbier mit zwei Niederlagen ins Turnier gestartet, doch hatte er ausgerechnet die beiden Topleute Tobias Bouerdick (Kamen) und Marcel Back aus Erlangen als Widersacher gehabt. Die drei folgenden Matches konnte Sauerbier nämlich für sich entscheiden und katapultierte sich damit noch auf den dritten Rang.

Ebenfalls Bronze erspielte sich Erik Köhler von der SG Johannesberg im Kegel-Billard der U21. Zwar waren gerade einmal sechs Spieler am Start, doch der Fuldaer schaffte es, sich gegen die erfahrenere Kegel-Konkurrenz zu behaupten und ins Halbfinale einzuziehen. Gegen den späteren Titelträger Max Gabel aus Neuruppin hielt er sehr gut mit, musste sich dann aber mit der Niederlage und Rang drei abfinden.
Nicht aufs Treppchen kam der Pool-Billard-Nachwuchs in der Disziplin 14/1-endlos. Natalia Gündüz aus Wiesbaden hatte sich als einzige Hessin bei der weiblichen U19 für das Viertelfinale qualifiziert und lieferte sich hier gegen Emma Sue Schiller aus Hannover einen heißen Kampf, bei dem sie jedoch mit 28:32-Punkten den Kürzeren zog.

Ähnlich erging es Henry Müller von der BU Kassel bei der männlichen U17. Der Nordhesse hatte sich bis unter die letzten Acht gespielt, musste dann aber die Überlegenheit des späteren Vizemeisters Christian Fröhlich (BT Vogtland) anerkennen. Bester Hesse bei der U19 war der Gießener Julian Rannefeld, der im Achtelfinale gegen Pascal Martynczuk (Hannover) weitestgehend chancenlos war.

Im Snooker der U17 musste heute für Jan Pullmann von den Breakers aus Rüsselsheim unbedingt ein Sieg gegen Loris Lehmann aus Kiel her, um noch ins Viertelfinale einzuziehen. Immerhin schaffte es Pullmann, seinen norddeutschen Widersacher in den Decider zu zwingen, doch mehr war leider nicht drin. Somit war die Gruppenphase auch schon Endstation für den Rüsselsheimer.

Im Pool-Billard wurde derweil bereits der Wettbewerb im 8-Ball gestartet. Erfreuliches gibt es dabei erneut von Natalia Gündüz zu berichten, der in der 1. Gewinnerrunde ein Sieg gegen die Deutsche 14/1-Meisterin Emily Heidergott vom BC Osterode glückte. Später setzte sie im Achtelfinale noch einen drauf und steht somit bereits im Viertelfinale. Raus aus dem Wettbewerb ist Gina-Maria Ciola aus Ortenberg, die im Achtelfinale gegen eben jene Heidergott unterlegen war. Angelique Herdt (Phoenix Büttelborn) als dritte hessische Spielerin wollte hingegen kein Sieg gelingen. Sie schied nach zwei Niederlagen aus.

Ähnlich erging es Julian Schreck aus Hanau bei der männlichen U17. Nach zwei Schlappen war das Turnier für ihn schon wieder beendet. Das gleiche Schicksal ereilte seinen Vereinskollegen Florian Otero bei der U19, während Julian Rannefeld und Lukas Kuckert aus Johannesberg derzeit noch um den Achtelfinaleinzug kämpfen.

 

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