Gleich am ersten Tag gab es für die Delegation der Hessischen Billard Union die erste Goldmedaille. Im 14/1-endlos der weiblichen U19 stand die Wiesbadenerin Natalia Gündüz am Ende ganz oben auf dem Treppchen. Ausgerechnet gegen Verbandskollegin Angelique Herdt (PBC Phoenix Büttelborn) begann ihr Siegeszug und endete am späten Sonntagabend mit dem Finalerfolg über Chiara Böhmer (PBC Phönix Düren). Etwa zur Mitte der Partie nahm Gündüz das Heft in die Hand und setzte sich mit kleineren Serien von ihrer Gegnerin ab.

Sieglos blieb hingegen Julian Schreck im 14/1-endlos der U17. Der Hanauer spielte gegen Jacques Wollschläger aus Osnabrück nur unterdurchschnittlich und musste sich nach enttäuschender Leistung aus dem Wettbewerb verabschieden.

 

Besser machte es der Kasselaner Henry Müller, der zum Auftakt gegen Lukas Hapke (PBC Anröchte) Nerven aus Stahl bewies und sich mit 75:73 hauchdünn durchsetzen konnte. Im Viertelfinale gegen Zweitligaspieler Kevin Schiller vom BSF Kurpfalz gab es jedoch nichts zu holen. Dieser spielte ausgerechnet gegen Müller die Partie des Tages und lochte die nötigen 75 Kugeln in lediglich drei Aufnahmen ein.

 

Gestartet wurde derweil heute Nachmittag auch der 10-Ball-Wettbewerb. Hierbei gibt es von der U17 bisher ausnahmslos Erfreuliches zu berichten. Sowohl Julian Schreck als auch sein Wiesbadener Kollege Richard Nussberger und auch Nico Färber aus Gießen gewannen zum Auftakt. Gespielt wird in Vierergruppen, wobei die jeweils ersten beiden die Finalrunde erreichen.

 

Umgekehrt stellt sich das Bild bei der U19 dar. Henry Müller und Florian Otero von den Sharks aus Hanau stehen nach Auftaktniederlagen bereits mit dem Rücken zur Wand. Otero hat dabei eine richtig schwere Aufgabe zu bewältigen, denn unter anderem muss gegen Nationalspieler Luca Menn aus Düren nun ein Sieg her.

 

Ausgeglichen ist die Bilanz bei der weiblichen U19. Gündüz gewann ihr erstes Spiel, während sich Angelique Herdt glatt mit 0:4 geschlagen geben musste.

 

Daniel Sauerbier aus Oberursel hieß wie in den vergangenen die hessische Hoffnung im Dreiband der U21. Nach einer Auftaktniederlage gegen Titelkandidat Tom Löwe (Lobberich) gelang Sauerbier ein deutlicher Erfolg über Jan Gaspari (Bottroper BA). Um ins Halbfinale einzuziehen, war ein weiterer Sieg über den Bochumer Simon Blondeel nötig, doch mit 22:25-Punkten zog er letztlich den Kürzeren. Somit reichte es im Endklassement nur zu Rang fünf.

 

Im Billard-Kegeln wurde Hessen erneut durch Pool-Spieler vertreten, die sich auch mal in dieser Sparte ausprobieren wollten. In der Disziplin BK2-kombi hatte man Erik Köhler von der SG Johannesberg eigentlich mehr Chancen eingeräumt, doch er blieb in seinen Gruppenspielen komplett sieglos. Deutlich besser machte es sein Gießener Verbandskollege Julian Rannefeld, der nicht nur gegen Köhler gewinnen konnte, sondern auch Maik Schlegel aus Dresden in seiner Gruppe hinter sich ließ. Für ihn ging es anschließend im Viertelfinale sogar um eine Medaille, doch gegen Alex Hopf (MTV Neuruppin) musste sich Rannefeld nach gewonnenen ersten Satz noch geschlagen geben.

 

Aktuelle Fotos zur DJM finden sich unter der unten aufgeführten Mediaseite. Natürlich werden auch die Ergebnisse via http://portal.billardarea.de/cms_single stets zeitnah aktualisiert.


Deutsche Jugendmeisterschaften 2017
9. – 13. April
Ense Halle
Brüder-Grimm-Straße
34537 Bad Wildungen
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