tn 200 200 1455209665852565697Erneutes Edelmetall für die Hessische Billard Union bei den Deutschen Billardmeisterschaften in Bad Wildungen! Nach dem Ausscheiden des Rüsselsheimers Rainer Hahn war Oskar Gold vom TuS Makkabi Frankfurt der letzte hessische Vertreter im Snooker der Senioren. Den Part des Einzelkämpfers übernahm der Routinier aber ganz hervorragend. Nach Siegen im Achtel- und Viertelfinale stand Gold im Halbfinale und traf dort auf Titelverteidiger Mario Burot. Der Berliner erwies sich letztlich als zu stark, so dass der Siegeszug von Oskar Gold mit der Bronzemedaille endete.

 Nachdem die hessische Pool-Billard-Delegation im 8-Ball ohne Medaille geblieben war, gilt es nun im 9-Ball einen neuen Anlauf zu nehmen. Auf einem guten Weg ist dabei Marlin Köhler vom BV Mörfelden-Walldorf, der nach zwei Siegen bereits im Achtelfinale steht. Auf dem Weg dorthin bezwang er auch seinen hessischen Kollegen Raphael Wahl (PBC Karben), der sich somit ebenso wie Köhlers Vereinskollege Nicolas Ottermann in der Verliererrunde wiederfindet. Ottermann unterlag recht überraschend mit 6:7 gegen Henning Brütt aus Itzehoe.

Bei den Damen stehen alle drei Starterinnen aus Hessen in der Verliererrunde. Denise Steinmetz (PBC Büttelborn) und Jasmin Michel von der SG Johannesberg unterlagen zum Auftakt, konnten aber unisono ihre zweite Begegnung gewinnen. Anders verlief der Tag für Kristina Grim. Die Dreieicherin feierte zu Beginn einen deutlichen 6:1-Erfolg über die Miesbacherin Sigrid Glatz, unterlag danach aber mit 3:6 gegen Vivien Schade vom BC Queue Hamburg.

Timo Hofmann hat hingegen seine erste Partie bei den Senioren locker leicht mit 6:0 gewonnen. Damit steht der Karbener in der ersten Gewinnerrunde. Gleiches gilt für den Mörfelder Michael Scheffler, der den Dachauer Christian Dingler mit 6:4 in Schach hielt. Am späteren Mittwochabend musste Oliver Schumacher aus Dieburg nochmal an den Tisch, denn er hatte in der Hauptrunde mit 5:6 gegen Christian Lindner aus Berlin verloren. Diese Partie war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

Im Cadre 71/2 ist der Wiesbadener Thomas Berger nur hauchdünn an einer weiteren Medaille vorbeigeschrammt. Im letzten Gruppenspiel gegen Dieter Steinberger vom BC Kempten musste sich der Deutsche Meister in der Freien Partie mit einem 146:146-Unentschieden nach 15 Aufnahmen begnügen und war somit nach drei Matches punktgleich mit seinem bayerischen Widersacher. Dieser hatte jedoch insgesamt den besseren Durchschnitt gespielt und zog daher ins Semifinale ein.

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