Drei Medaillen gab es am heutigen Mittwoch für die Hessische Billard Union bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Wildungen. Den Anfang machte Thomas Berger vom BC Nied in der Freien Partie auf dem Matchbillard. Der Frankfurter feierte gegen seine vier Konkurrenten im Modus Jeder gegen Jeden drei Siege und darf sich daher über die Silbermedaille freuen. Kein Kraut war nur gegen den Champion Sven Daske vom SCB Langendamm gewachsen, der seinen Widersachern leistungsmäßig mindestens eine Klasse voraus war und einen Monster-GD von 240 spielte.

 

Eine weitere Silbermedaille gab es im Cadre 35/2 am kleinen Turnerbillard durch Jens Fischer. Der Frankenberger feierte nach rund zehn Jahren sein Comeback bei den Deutschen Meisterschaften und spielte sich direkt ins Halbfinale vor, in dem er auch noch den Berliner Toralf Reinhardt in die Schranken wies. Endstation war erst im Finale gegen Titelverteidiger Helmut Künstler vom BSC Merzenich. Nachdem beide Kontrahenten nach drei Aufnahmen gleichauf waren, musste die Verlängerung entscheiden. Hier schlug das Pendel zu Gunsten von Künstler aus, denn Fischer verpasste sofort den Eröffnungsball.

Über Silber durfte sich auch Thomas Hähne im Biathlon freuen. Im Mix aus Dreiband und 5-Kegel musste sich der Langener nur im Finale gegen Titelverteidiger Tom Löwe aus Lobberich geschlagen geben. Nach dem Dreiband sah es so aus, als wäre Hähne mit 42:90-Punkten schon hoffnungslos im Rückstand. Mit einer kämpferischen Leistung spielte er seine Vorteile im 5-Kegel aus und glich bei ca. 150:150 aus. Eigentlich war er nun im Vorteil, doch leistete sich Hähne dann einen Fehler zu viel, den sein junger Widersacher sofort zu nutzen wusste. Peter Kainberger vom Hanauer BC erreichte zudem das Viertelfinale, in dem er sich aber gegen seinen Verbandskollegen Thomas Hähne die Zähne ausbiss.

Nachdem beim Pool-Billard alle hessischen Starterinnen und Starter im 14/1-endlos frühzeitig die Segel streichen mussten, konnten sich heute alle auf den 8-Ball-Wettbewerb konzentrieren. Bei den Damen gelang der Büttelbornerin Denise Steinmetz ein Auftaktsieg gegen Cindy Güds (PBV Krefeld) und danach lieferte sie sich einen harten Fight gegen Vivien Schade. Die Entscheidung fiel dabei erst im letzten Spiel zu Gunsten der Hamburgerin. Damit steht Steinmetz in der Verliererrunde, kann aber durch einen Sieg das Achtelfinale erreichen. Ausgeschieden ist hingegen Marleen Geßner aus Wiesbaden. Gegen Julienne Wolf (BV Herne) und Stefanie Dehaut aus Blieskastel stand sie auf verlorenem Posten und verabschiedete sich frühzeitig aus dem Turnier.

Bei den Herren mussten sowohl Juri Pisklov (SG Johannesberg) als auch der Mörfelder Marlin Köhler zum Auftakt Niederlagen einstecken, was sie dann in der Verliererrunde ausgerechnet zusammenführte. Pisklov war in diesem Match derjenige, der als Erster das Heft in die Hand nahm und auf und davon zog. Mit 6:2 endete die Partie letztlich klar zu seinen Gunsten. Der nächste Gegner in der Verliererrunde, die am Donnerstag ausgetragen wird, ist nun Sebastian Ludwig vom Erstligisten PBC Altstadt.

Tamara Schmidt (BC Wiesbaden 2000) hat bei den Ladies derweil ihre Erstrundenpartie gegen Marisa Fila (PBC Schwemlingen) hauchdünn mit 3:4 verloren und darf sich nun keine weitere Niederlage erlauben. Conny Teichert vom PBC Gießen greift nach einem Freilos in der Hauptrunde erst am späten Mittwochabend ins Geschehen ein. Die Partie war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

Erfolgsnachrichten gibt es diesmal von Timo Hofmann vom PBC Ortenberg, der bei dieser DM noch nicht so richtig ins Laufen gekommen war. Im 8-Ball hat er nun zwei Siege in Folge feiern können und steht damit bereits im Achtelfinale. Dabei kam es unter anderem zu einem hessischen Duell mit dem Dieburger Christoph Walrafen, welches Hofmann deutlich mit 5:1 für sich entscheiden konnte. Walrafen wiederum spielt am Mittwochabend genauso wie der Eberstädter Ralf Jähne in der Verliererrunde. Letztgenannter musste sich mit 3:5 gegen Berthold Görg vom PBC Mühldorf geschlagen geben.

Im Snooker der Damen hat derweil Andrea Kern vom BC Wiesbaden 2000 die Gruppenphase nicht überstanden. Nach einem 0:2 gegen die Ludwigshafenerin Claudia Fuhrmann, kämpfte sie gegen Julia Kramm vom BC Stuttgart um den einen nötigen Spielgewinn zum Erreichen des Viertelfinals, doch dies wollte nicht gelingen. Mit 1:2-Frames musste sich Kern geschlagen geben und beendet das Turnier daher auf Rang neun.

Angelika Becker vom BC Oberursel startet nach ihrem Medaillengewinn im Dreiband auf dem kleinen Turnierbillard nun auch im Dreiband auf dem Matchbillard. Zum Auftakt unterlag sie hauchdünn gegen Sara Kroke (BC GT Buer), hat in der Vierergruppe aber trotzdem noch Chancen auf das Erreichen des Halbfinals.

Die Deutsche Meisterschaft ist via der Plattform www.sportdeutschland.tv in Livebildern zu verfolgen. Je ein hochwertiger Stream steht vom Pool-Billard, Snooker sowie vom Karambol/5-Kegel zur Verfügung. Dabei greifen auch die Sportler selbst zum Mikrofon, um alles Wissenswerte über ihre Sportart in die Welt zu tragen.

Alle Informationen rund um die DM 2019 sind kompakt und übersichtlich auf der DM-Mediaseite abgebildet, einschließlich eines Sendeplans der Livestreamübertragungen.

 

im Bild: Jens Fischer, Thomas Hähne und Thomas Berger

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